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International 10.02.2026, 10:55 Aktualisiert: 10.02.2026, 18:15

Israelische Siedlungspolitik und Proteste in Australien

Israel erweitert Kontrolle über Westbank, um Palästinenserstaat zu verhindern.

Wichtige Fakten

  • Israel erweitert Kontrolle über Westbank, um Palästinenserstaat zu verhindern.
  • Internationale Gemeinschaft verurteilt israelische Maßnahmen scharf.
  • Indonesien plant Entsendung von Friedenstruppen nach Gaza.
  • Israelisches Gericht verweigert krebskranken palästinensischen Jungen Behandlung.
  • Polizeigewalt bei Sydney-Protest gegen israelischen Präsidenten wird kritisiert.

Israelische Siedlungspolitik und internationale Reaktionen

Israel hat Maßnahmen beschlossen, um seine Kontrolle über die besetzte Westbank zu stärken, einschließlich der Erleichterung von Landverkäufen an Nicht-Araber und der Übertragung von Baugenehmigungen in Hebron an israelische Behörden. Verteidigungsminister Israel Katz erklärte, dies solle "die Idee eines palästinensischen Staates töten". Die USA, Großbritannien, die EU und arabische Staaten verurteilten die Pläne scharf und warnten vor einer Eskalation des Konflikts.

Indonesische Friedensmission und humanitäre Krise

Indonesien bereitet die Entsendung von bis zu 8.000 Soldaten als Teil einer internationalen Friedenstruppe für Gaza vor, was auf Donald Trumps Nahostplan zurückgeht. Gleichzeitig verschärft sich die humanitäre Lage: Ein israelisches Gericht verweigerte einem krebskranken palästinensischen Jungen aus Gaza lebensrettende Behandlung in Israel, trotz seines Aufenthalts im Westbank, aufgrund einer pauschalen Einreisesperre. Menschenrechtsgruppen kritisieren dies als tödliche Politik.

Proteste und Polizeigewalt in Sydney

Bei Protesten in Sydney gegen den Besuch des israelischen Präsidenten Isaac Herzog kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei, die Experten als "enttäuschend" und "unnötig gewalttätig" bezeichneten. Die Regierung von New South Wales hatte restriktive Auflagen erlassen, die nach Ansicht von Kritikern die Konfrontation provozierten. Die Polizei verteidigte ihr Vorgehen als verhältnismäßig, während eine Untersuchung durch die Aufsichtsbehörde gefordert wird.

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