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Wirtschaft 07.02.2026, 10:19 Aktualisiert: 07.02.2026, 18:05

Kanadas Neue Auto-Strategie: Unabhängigkeit von den USA

Die kanadische Automobilindustrie ist stark vom Export in die USA abhängig.

Wichtige Fakten

  • Die kanadische Automobilindustrie ist stark vom Export in die USA abhängig.
  • Handelskonflikte mit den USA haben zu Entlassungen und Unsicherheit geführt.
  • Premierminister Mark Carney setzt auf strenge Treibhausgas-Standards statt auf E-Auto-Quoten.
  • Kanada plant Prämien für E-Autos und investiert in Ladeinfrastruktur.
  • Trilaterales Freihandelsabkommen mit den USA läuft aus und neue Bedingungen sind unklar.
Die kanadische Automobilindustrie kämpft mit Unsicherheiten aufgrund des Handelskonflikts mit den USA, was bereits zu Entlassungen führte. Kanada, stark auf den Exportmarkt der USA fokussiert, plant eine neue Überlebensstrategie. Premierminister Mark Carney stellt strenge Standards für Treibhausgasemissionen vor, die Hersteller mit flexiblen Antriebsmixen erreichen können. Um den Umstieg auf E-Mobilität zu fördern, werden Prämien für inländische E-Autos angestrebt. China jedoch bleibt außen vor. Zusätzlich zur Ladeinfrastruktur wird die Produktion von Batterien ausgebaut, um unabhängiger von China zu werden. Diese Maßnahmen sollen kanadischen Unternehmen Stabilität ohne zwingende E-Quote verschaffen. Allerdings ist das Ende des zollfreien Handels unter dem trilateralen Abkommen mit den USA und Mexiko problematisch. Volpe, ein Industrieller, sieht in Kanadas Rohstoffvorkommen eine Chance für die Zukunftssicherung. Trotz positiver Ansätze bleibt Carney Kritik aus Opposition und Umweltschützern nicht erspart.

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