Israel: Ein Toter bei Schusswaffenangriffen, Täter erschossen
Wichtige Fakten
- • Ein Toter und fünf Verletzte bei Angriffen nahe der Grenze zum Westjordanland.
- • Mutmaßlicher Täter (20-jähriger arabischer Israeli) von Polizei erschossen.
- • Hamas lobte Anschlag als 'heldenhaft', bekannte sich aber nicht dazu.
- • Zweiter Verdächtiger festgenommen, versuchte Beamte mit Flasche zu attackieren.
- • Polizei identifizierte die Angriffe als Koordinierung, nur einen Schützen.
Tödliche Schusswaffenangriffe in Zentralisrael
Bei Schusswaffenangriffen an mehreren Orten nahe der Grenze zum Westjordanland ist in Israel ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt worden. Die Polizei identifizierte den Haupttäter als einen etwa 20-jährigen arabischen Israeli, der von Beamten erschossen wurde. Ein mutmaßlicher Komplize, der versucht haben soll, Polizisten mit einer Glasflasche anzugreifen, wurde festgenommen.
Die Serie begann an einer Tankstelle nahe der Ortschaft Kochav Jair, gefolgt von Schüssen aus zwei nahegelegenen Ortschaften sowie der Siedlung Salit im Westjordanland. Zunächst befürchtete die Polizei eine koordinierte Attacke, kam jedoch zu dem Schluss, dass nur ein Schütze und sein Fahrer beteiligt waren. Die Terrororganisation Hamas lobte den Anschlag als 'heldenhaft', beanspruchte ihn aber nicht für sich.
Premierminister Benjamin Netanjahu lobte das schnelle Eingreifen der Sicherheitskräfte. Der Minister für öffentliche Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, forderte die Todesstrafe für den Täter. Die Behörden riefen die Bewohner der Region auf, in ihren Häusern zu bleiben, und Kinder durften die Schulen mehrere Stunden nicht verlassen. Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund kontroverser Gesetzesänderungen, die die Todesstrafe für palästinensische Täter vorsehen.
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