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Wirtschaft 27.03.2026, 05:57

Mehrwertsteuererhöhung im Gespräch: Belastung für Verbraucher und Konjunktur

Die Bundesregierung erwägt eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von 19 auf 21 Prozent.

Wichtige Fakten

  • Die Bundesregierung erwägt eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von 19 auf 21 Prozent.
  • Dies würde laut DIW etwa 32 Milliarden Euro zusätzliche Staatseinnahmen bringen.
  • Ökonomen warnen vor steigenden Verbraucherpreisen und einer Belastung für Geringverdiener.
  • Eine Mehrwertsteuererhöhung könnte das Wirtschaftswachstum durch schwächeren Konsum bremsen.
  • Die Europäische Zentralbank könnte mit Zinserhöhungen auf die Inflation reagieren.

Überblick

Die Bundesregierung prüft eine Anhebung der Mehrwertsteuer von 19 auf 21 Prozent, um Einkommensteuersenkungen für kleine und mittlere Einkommen zu finanzieren. Diese Maßnahme würde laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) etwa 32 Milliarden Euro zusätzliche Staatseinnahmen generieren.

Auswirkungen auf Verbraucher und Wirtschaft

Ökonomen warnen, dass die höhere Steuer in der Regel an Verbraucher weitergegeben wird, was zu steigenden Preisen führt und insbesondere Menschen mit geringem Einkommen belastet. Zudem könnte eine Mehrwertsteuererhöhung den Konsum dämpfen und das Wirtschaftswachstum beeinträchtigen, besonders in einer angespannten Konjunkturlage mit Sorgen um Energiepreise.

Historische Erfahrungen und aktuelle Risiken

Historische Daten zeigen, dass die Mehrwertsteuererhöhung 2007 zu Preissprüngen und einer dauerhaften Schwächung der Binnenkonjunktur führte. Fachleute erwarten ähnliche Effekte, die zusätzlich den Druck auf die Europäische Zentralbank erhöhen könnten, mit Zinserhöhungen zu reagieren, was die Konjunktur weiter belasten würde.

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