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Brand in Crans-Montana: Fragen zur politischen Verantwortung in der Schweiz
Der Brand in der Bar 'Le Constellation' in Crans-Montana forderte 40 Todesopfer.
Wichtige Fakten
- • Der Brand in der Bar 'Le Constellation' in Crans-Montana forderte 40 Todesopfer.
- • Die Bar wurde seit 2019 nicht mehr brandschutztechnisch überprüft.
- • In Crans-Montana wurden von 128 Bars und Restaurants nur 40 in 2025 inspiziert.
- • Der Bürgermeister von Crans-Montana, Nicolas Feraud, hat angegeben, erst nach dem Brand von den unzureichenden Kontrollen erfahren zu haben.
- • Es gibt Forderungen, die Feuer-Sicherheitsinspektionen auf Kantonsebene zu verlagern.
- • Eine nationale Debatte über die Wirksamkeit des dezentralisierten politischen Systems der Schweiz wurde ausgelöst.
- • Matthias Reynard, Präsident des Kantons Wallis, versprach eine strikte und unabhängige Untersuchung.
Nach dem tragischen Brand in der Bar 'Le Constellation' in Crans-Montana steht die Schweiz nicht nur vor der Bewältigung des Verlusts von 40 Menschenleben, sondern auch vor einer intensiven Debatte über die Schwächen ihres dezentralisierten politischen Systems. Bürgermeister Nicolas Feraud offenbarte, dass von den 128 Bars und Restaurants in der Region lediglich 40 in 2025 überprüft wurden und die tragische Bar seit 2019 keiner Inspektion unterzogen worden war. Der Vorfall hat landesweit Entrüstung ausgelöst und zur Frage geführt, wie korruptionsanfällig das System ist, in dem lokales Regierungspersonal oft persönliche Verbindungen zu den Bürgern hat. Matthias Reynard, Präsident des Kantons Wallis, hat eine umfassende und unabhängige Untersuchung angekündigt. Der Ruf nach einer Verlagerung der Brandschutzinspektionen auf Kantonsebene wird lauter, um derartige Katastrophen in Zukunft zu verhindern.
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