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Verschärfte Unsicherheit in Nigeria: Terroristische Angriffe fordern zahlreiche Todesopfer
Mehr als 160 Menschen wurden bei Angriffen in zwei Dörfern im Bundesstaat Kwara, Nigeria, getötet.
Wichtige Fakten
- • Mehr als 160 Menschen wurden bei Angriffen in zwei Dörfern im Bundesstaat Kwara, Nigeria, getötet.
- • Die Angriffe fanden in Woro und Nuku statt und werden der Gruppe Lakurawa zugeschrieben, die mit dem Islamischen Staat in Verbindung steht.
- • Bewaffnete fesselten Dorfbewohner und ermordeten sie, während sie Häuser und Geschäfte niederbrannten.
- • Mehrere Menschen wurden verletzt, und das Schicksal vieler bleibt ungewiss, einschließlich des traditionellen Königs eines Dorfes.
- • Der Gouverneur von Kwara verurteilte den Angriff als Reaktion auf laufende Anti-Terror-Maßnahmen im Bundesstaat.
- • Die Sicherheitslage in Nigeria bleibt aufgrund interkommunaler Gewalt und bewaffneten Übergriffen angespannt.
In Nigeria wurden in einem der blutigsten Überfälle des Jahres über 160 Menschen durch mit dem Islamischen Staat verbundene bewaffnete Gruppen ermordet. Die Angriffe ereigneten sich in den Dörfern Woro und Nuku im Bundesstaat Kwara, wobei Dorfbewohner gefesselt und getötet sowie zahlreiche Häuser und Geschäfte niedergebrannt wurden. Der Gouverneur von Kwara, AbdulRahman AbdulRazaq, verurteilte den Angriff als frustrierten Ausdruck von Terroristen im Zuge der laufenden Anti-Terror-Kampagnen im Bundesstaat. Während viele Verletzte in umliegende Wälder flohen, bleibt das Schicksal mehrerer Dorfbewohner, einschließlich eines traditionellen Königs, ungewiss. Die Sicherheitslage in Nigeria verschlechtert sich weiter trotz verstärkter Militärpräsenz und international koordinierter Anstrengungen wie die Zusammenarbeit der US-Regierung. Zahlreiche Faktoren tragen zur Unsicherheit bei, darunter islamistische Aufstände im Norden, Übergriffe von Banditen im Nordwesten und interkommunale Gewalt.
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