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Politik 27.08.2026, 07:50

NSW-Baukommissar berichtet von Drohung durch flüchtigen Entwickler

David Chandler beschreibt Drohanruf von Jean Nassif 2021: 'Wenn du mein Projekt schädigst, schädige ich dich.'

Wichtige Fakten

  • David Chandler beschreibt Drohanruf von Jean Nassif 2021: 'Wenn du mein Projekt schädigst, schädige ich dich.'
  • ICAC untersucht 2 Mio. Dollar von Nassif an Reformer, möglicherweise für politische Vorteile.
  • Nassif floh 2022 in den Libanon, leugnet Vorwürfe.
  • Chandler sagt, er sei Ziel einer Kampagne gewesen, um ihn zu diskreditieren.
  • Chandler trat 2022 zurück, wurde aber später rehabilitiert.

Früherer Baukommissar berichtet von Drohung bei Korruptionsuntersuchung

Der frühere Baukommissar von New South Wales, David Chandler, hat der Anti-Korruptionsbehörde ICAC von einer Drohung des flüchtigen Entwicklers Jean Nassif berichtet. Chandler sagte, Nassif habe ihm 2021 in einem Telefonat gesagt: "Schädigen Sie mein Projekt nicht, und wenn Sie mein Projekt schädigen, schädige ich Sie." Dies geschah, nachdem Chandler eine zerstörende Inspektion in einem Toplace-Gebäude in Botany angeordnet hatte. Chandler habe daraufhin entschieden, nicht mehr direkt mit Nassif zu verhandeln.

Hintergrund und Vorwürfe

Die ICAC untersucht, ob Zahlungen von Nassif in Höhe von zwei Millionen Dollar an eine Gruppe junger Konservativer, die Reformer, illegale Spenden an die NSW-Liberal Party darstellen. Chandler ist nicht Gegenstand der Untersuchung. Nassif, der 2022 in den Libanon floh, soll nächste Woche per Video aussagen und hat jegliches Fehlverhalten bestritten. Chandler sagte, er sei das Ziel einer "White Ant"-Kampagne gewesen, um ihn zu diskreditieren.

Druckkampagnen und Rücktritt

Chandler erläuterte Beispiele einer vermeintlichen Druckkampagne, darunter ein anonymes E-Mail, das eine Zahlung an einen Anwalt vorschlug, um Auflagen aufzuheben, sowie ein Video, das ihm zugespielt wurde. Er wurde von internen Untersuchungen freigesprochen, trat jedoch im Juli 2022 zurück, weil er das Gefühl hatte, das Vertrauen des Ministers verloren zu haben. Später wurde er bis 2024 wieder eingesetzt.

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