Polizeiversagen im Fall Simon Levy: Zwei Morde hätten verhindert werden können
Wichtige Fakten
- • Simon Levy wurde wegen Mordes an zwei Frauen und Vergewaltigung verurteilt.
- • Er war bereits verurteilter Sexualstraftäter und wurde polizeilich überwacht.
- • Britische Polizei räumte Überwachungsfehler ein.
- • Ermittlungen prüfen weitere mögliche Opfer.
- • Polizisten drohen Disziplinarmaßnahmen.
Hintergrund
Der 40-jährige Simon Levy wurde wegen des Mordes an zwei Frauen und der Vergewaltigung einer weiteren Frau in London verurteilt. Die Taten geschahen, während er von der Polizei überwacht wurde, nachdem er zuvor wegen Sexualstraftaten verurteilt worden war.
Versagen der Behörden
Die Metropolitan Police, British Transport Police und die Crown Prosecution Service haben eingeräumt, dass es Fehler bei der Überwachung von Levy gab. Die Opferbeauftragte von London, Andrea Simon, forderte eine Überprüfung der 'Litanei von Fehlern', die es ihm ermöglichten, die Verbrechen zu begehen. Bereits im Januar 2025 hatte er eine Vergewaltigung begangen, bevor er im März und August zwei Frauen ermordete.
Forderungen nach Aufklärung
Die Polizei hat andere mögliche Opfer aufgefordert, sich zu melden. Zwei Beamte wurden wegen Inkompetenz versetzt. Ein unabhängiges Polizeibeschwerdeamt untersucht sowohl einen Polizisten als auch einen Kriminalbeamten. Der zuständige Staatsanwalt räumte ein, dass die Handlungen 'hinter den Erwartungen der Opfer und der Öffentlichkeit zurückblieben'. Stimmen fordern eine bessere Zusammenarbeit und das Erkennen von Mustern bei Sexualstraftätern.
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