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Portugiesische Präsidentschaftswahl: Linke gegen Rechtstrend
António José Seguro führt im zweiten Wahlgang der Präsidentschaftswahl mit 67 % gegen André Ventura.
Wichtige Fakten
- • António José Seguro führt im zweiten Wahlgang der Präsidentschaftswahl mit 67 % gegen André Ventura.
- • Der rechtsextreme Kandidat André Ventura erzielte im ersten Wahlgang 23,5 % der Stimmen.
- • Conservative Politiker und frühere führende Persönlichkeiten unterstützen Seguro, um einen rechtsextremen Präsidenten zu verhindern.
- • Der Wahlkampf wurde durch zwei tödliche Stürme fast eingestellt, die einen Katastrophenzustand verursachten.
- • Das Wahlergebnis könnte die politische Machtverteilung in Portugal nachhaltig beeinflussen.
Am Sonntag findet in Portugal die entscheidende Runde der Präsidentschaftswahl statt, die von Versuchen geprägt ist, den rechtsextremen Kandidaten André Ventura zu verhindern. Der moderate Linkspolitiker António José Seguro führt nach dem ersten Wahlgang und Umfragen zufolge mit deutlicher Mehrheit. Venturas Partei Chega ist inzwischen die zweitgrößte im Parlament und könnte einen bedeutenden Wahlerfolg erzielen. Trotz der Unterstützung von konservativen Führern für Seguro bleibt die Mobilisierung des rechten Lagers durch Ventura ein zentrales Thema. Zwei verheerende Stürme führten zu einem Katastrophenzustand, doch die Wahl findet dennoch wie geplant statt.
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