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Neue Enthüllungen: Bundeswehr in Zweibrücken weiter unter Druck wegen rechtsextremer Vorfälle
Gegen 55 Soldaten des Fallschirmjägerregiments 26 in Zweibrücken wird wegen Drogenmissbrauch, sexuellen Fehlverhaltens und rechtsextremer Aktivitäten ermittelt.
Wichtige Fakten
- • Gegen 55 Soldaten des Fallschirmjägerregiments 26 in Zweibrücken wird wegen Drogenmissbrauch, sexuellen Fehlverhaltens und rechtsextremer Aktivitäten ermittelt.
- • Neun Soldaten wurden bereits aus dem Dienst entlassen, und gegen 19 weitere laufen Ermittlungen.
- • Die Bundeswehr hat einen Aktionsplan für die Luftlandegruppe eingeführt und kündigte strengere Aufsicht und strukturelle Anpassungen an.
- • Unter 4.300 befragten Bundeswehrangehörigen weisen weniger als ein Prozent konsistent rechtsextreme Einstellungen auf, aber solche Haltungen finden sich teilweise stärker ausgeprägt als in der Gesamtbevölkerung.
Nachdem jüngst die Bundeswehr in Zweibrücken aufgrund von Vorwürfen des Drogenmissbrauchs, sexuellen Fehlverhaltens und rechtsextremen Aktivitäten ins Zentrum der Kritik geraten ist, wurden weitere Konsequenzen gezogen. Das Fallschirmjägerregiment 26, bekannt für seine Einsätze bei Luftlandeoperationen, steht dabei im Fokus. Um den Herausforderungen zu begegnen, wurden interne Ermittlungen verstärkt, dabei besonders gegen 55 beschuldigte Soldaten. Neun Soldaten wurden bereits entlassen. Die Bundeswehr hat zudem einen umfassenden Aktionsplan beschlossen, der noch in diesem Monat in Kraft treten soll, um ähnliche Vorfälle zukünftig zu vermeiden. Experten betonen die Notwendigkeit einer stärkeren politischen Bildung und einer Fehlerkultur im Militär.
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