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Rückzug der Melania-Dokumentation aus südafrikanischen Kinos: Ein politisches und wirtschaftliches Dilemma
Südafrikas größter Filmverleih zog die Melania-Dokumentation überraschend aus dem Programm zurück.
Wichtige Fakten
- • Südafrikas größter Filmverleih zog die Melania-Dokumentation überraschend aus dem Programm zurück.
- • Es gibt kein staatliches Verbot; der Film wurde von der Aufsichtsbehörde freigegeben.
- • Die Trump-Regierung verhängte zuvor hohe Strafzölle auf südafrikanische Produkte.
- • In den USA sorgten schleppende Vorverkäufe und leere Kinosäle für Spott in Late-Night-Shows.
- • Kritiker sehen in der Doku ein teures Prestigeprojekt und Propagandainstrument.
- • Die von der First Lady mitproduzierte Dokumentation zeigt Szenen aus Melania Trumps Leben in den Tagen vor der zweiten Amtseinführung von Präsident Trump.
- • Die Doku scheiterte auch wegen wirtschaftlicher Gründe, da der Vorverkauf in anderen Ländern schlecht lief.
- • In rechtskonservativen Kreisen der USA sorgte die Absetzung für Empörung aufgrund vermuteter Voreingenommenheit gegenüber Weißen in Südafrika.
Kurz vor der geplanten Premiere wurde eine hochbudgetierte Dokumentation über Melania Trump unerwartet aus dem Programm der größten südafrikanischen Kinobetreiber entfernt. Der lokale Rechteinhaber Filmfinity begründete den Rückzug mit dem 'aktuellen Klima', ohne dabei ins Detail zu gehen. Bereits jetzt bestehen politische Spannungen zwischen Südafrika und den USA, ausgelöst durch Zollstreitigkeiten und gegenseitige Vorwürfe. Beobachter vermuten auch wirtschaftliche Motive hinter dem Rückzug, da der Vorverkauf des Films in anderen Ländern enttäuschend verlief. In den USA sorgten schlechte Verkaufszahlen und leere Kinosäle zusätzlich für Spott. Die Dokumentation, die unter anderem die Rolle Melanias als Beraterin ihres Mannes in den Tagen vor der Amtseinführung zeigt, wird als teures Prestigeprojekt betrachtet. Die Absetzung stieß in rechtskonservativen US-Kreisen auf Empörung, während in Südafrika das Interesse am Film gering war.
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