Sabotage auf Stromnetz: Bekennerschreiben tauchen auf
Wichtige Fakten
- • Mehrere Umspannwerke in NRW und Brandenburg Ziel von Sabotage. (13 Wörter)
- • Bekennerschreiben eines Mannes aus NRW als authentisch eingestuft. (11 Wörter)
- • Polizei durchsuchte Wohnung des Verdächtigen, Fahndung läuft. (10 Wörter)
- • KRITIS-Dachgesetz in Kraft, aber Verordnung fehlt noch. (10 Wörter)
- • Kritiker fordern klarere Vorgaben und Befugnisse für Schutz. (11 Wörter)
Weitere Sabotageversuche auch in anderen Regionen
Nach dem Fund einer verdächtigen Abschussvorrichtung an einem Umspannwerk in Dormagen geht die Polizei von einem weiteren Sabotageversuch auf die Energieversorgung aus. Ziel sei es gewesen, mutwillig einen Kurzschluss herbeizuführen und Schaden anzurichten. Auch bei Aachen und im niedersächsischen Ganderkesee rückte die Polizei aus, konnte aber keine Einwirkungen feststellen.
Polizei hält Bekennerschreiben
Die Behörden haben ein Bekennerschreiben eines Mannes aus NRW erhalten, in dem er sich zu den Anschlägen bekennt. Das ARD-Hauptstadtstudio berichtet, dass die Ermittler das Schreiben als authentisch einstufen, da es viel Täterwissen offenbare. Der Mann ist deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft in Gevelsberg, und wird nun per Haftbefehl gesucht.
Schutz kritischer Infrastruktur umstritten
Die jüngsten Ereignisse haben die Anfälligkeit kritischer Infrastruktur gezeigt. Laut BKA-Lagebild gab es in diesem Jahr bereits über 160 Sabotageverdachtsfälle. Das neue KRITIS-Dachgesetz soll zwar mehr Schutz vorschreiben, Experten bemängeln jedoch, dass bisher nur freiwillige Maßnahmen ergriffen werden, da eine gesetzliche Verordnung noch fehlt.
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