Teilen:
Politik 10.01.2026, 05:51 Aktualisiert: 10.01.2026, 16:03

Wirtschaftliche Herausforderungen im Fokus der Klausurtagungen von Union und SPD

Union und SPD haben ihre Jahresauftaktklausuren getrennt abgehalten.

Wichtige Fakten

  • Union und SPD haben ihre Jahresauftaktklausuren getrennt abgehalten.
  • Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist unverändert besorgniserregend.
  • Es gibt Gegensätze zwischen den Koalitionspartnern bezüglich der Reform der Erbschaftssteuer.
  • Die Senkung der Körperschaftssteuer wird von der CSU bevorzugt, wenn der Bundeshaushalt dies erlaubt.
  • Finanzminister Lars Klingbeil warnt vor Finanzierungslücken in den Bundeshaushalten bis 2029 in dreistelliger Milliardenhöhe.
  • KI-Gutscheine für den Mittelstand sollen die Digitalisierung voranbringen.
Die Union und die SPD haben zu Beginn des Jahres ihre Jahresauftaktklausuren abgehalten, um ihre politischen Ziele und Strategien für das Jahr 2026 zu erörtern. Der Schwerpunkt lag auf der wirtschaftlichen Lage Deutschlands, die als besorgniserregend beschrieben wird und in der viele politische Initiativen begründet sind. Bundeskanzler Friedrich Merz machte deutlich, dass die hohen Arbeits- und Energiekosten sowie Steuern eine Herausforderung darstellen. Finanzminister Lars Klingbeil warnte weiterhin vor finanziellen Lücken in Milliardenhöhe bis 2029. Obwohl es einige positive Anzeichen wie eine erhöhte Gründungsaktivität im Startup-Sektor gibt, erwartet die Koalition, bestehend aus union und SPD, keine schnelle Trendwende. Es besteht Einigungsdruck hinsichtlich der Steuerreformmaßnahmen, wobei die Union eine schnellere Senkung der Körperschaftssteuer bevorzugt, während die SPD auf eine Reform der Erbschaftssteuer drängt. Gemeinsame Lösungen für die wirtschaftliche Erholung sind dringend notwendig.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.