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International 06.02.2026, 12:26 Aktualisiert: 06.02.2026, 23:07

Selbstmordanschlag auf schiitische Moschee in Islamabad: Zahl der Opfer könnte steigen

Ein Selbstmordanschlag auf eine schiitische Moschee in Islamabad forderte bisher mindestens 31 Tote und über 160 Verletzte.

Wichtige Fakten

  • Ein Selbstmordanschlag auf eine schiitische Moschee in Islamabad forderte bisher mindestens 31 Tote und über 160 Verletzte.
  • Die Explosion ereignete sich während des Freitagsgebets.
  • Der Attentäter wurde am Eingang der Moschee im Stadtteil Tarlai gestoppt.
  • Die Zahl der Todesopfer könnte noch steigen, da viele Verletzte in kritischem Zustand sind.
  • Der Islamische Staat hat die Verantwortung für den Angriff übernommen.
  • Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif und Präsident Asif Ali Zardari verurteilten den Angriff.
  • Während des Anschlags war der usbekische Präsident Schawkat Mirzijojew zusammen mit Sharif in Islamabad zu einer Veranstaltung.
  • Die Krankenhäuser in Islamabad riefen den Notstand aus und fordern Blutspenden.
Ein schockierender Selbstmordanschlag hat eine schiitische Moschee in Islamabad getroffen und mindestens 31 Menschen getötet, während mehr als 160 verletzt wurden. Die Detonation ereignete sich während des Freitagsgebets im Stadtteil Tarlai. Sicherheitskräfte stoppten den Attentäter am Eingang, was jedoch nicht verhinderte, dass er seine explosive Fracht zündete. Die schweren Verletzungen vieler Opfer lassen eine steigende Todeszahl befürchten, und die Krankenhäuser der Hauptstadt sind auf Notfallmodus umgestellt. Der Islamische Staat hat die Verantwortung für diesen Angriff übernommen. Premierminister Shehbaz Sharif und Präsident Asif Ali Zardari verurteilten die Tat und drückten ihre tiefe Trauer aus. Beide forderten eine vollständige Untersuchung und kündigten an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden sollen. In der Bundeshauptstadt wurden paramilitärische Einheiten stationiert, um die Sicherheit zu gewährleisten, insbesondere während der usbekische Präsident zu einem Besuch in der Stadt weilt. Dieser Angriff unterstreicht die anhaltende Bedrohung durch extremistische Gruppen in Pakistan, insbesondere gegen die schiitische Minderheit, die oft Ziel solcher Terrorakte ist. Es besteht die Sorge, dass noch mehr Gewaltakte folgen könnten, da die Sicherheitslage in der Region insgesamt angespannt bleibt.

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