Teilen:
Nach Sparkassen-Einbruch in Gelsenkirchen-Buer: Polizei lädt Schließfachbesitzer zur Befragung ein
Nach dem Einbruch in die Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen-Buer will die Polizei alle betroffenen Schließfachbesitzer befragen.
Wichtige Fakten
- • Nach dem Einbruch in die Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen-Buer will die Polizei alle betroffenen Schließfachbesitzer befragen.
- • Die Befragungen sollen ab Montag in eigens angemieteten Büroräumen in Gelsenkirchen stattfinden.
- • Bei dem Einbruch Ende Dezember wurden insgesamt mehr als 3.000 Schließfächer aufgebrochen; die Polizei rechnet mit wochenlangen Befragungen.
- • Für die Organisation spricht die Polizei von einer „umfangreichen logistischen Planung“ und hat eine Telefonnummer geschaltet, über die Geschädigte unter Angabe ihrer Schließfachnummer einen Termin vereinbaren sollen.
- • Betroffene sollen zum Termin Unterlagen zum Inhalt ihres Schließfachs mitbringen; die Angaben sollen direkt in die Ermittlungen einfließen und neue Ansätze liefern.
- • Die Täter bohrten ein Loch in die Wand des Tresorraums und räumten die Schließfächer aus; zentral ist für die Ermittler die Frage, wie dies ohne Alarmauslösung möglich war.
- • Einige Geschädigte bereiten rechtliche Schritte vor; dazu findet am Abend in der Arena auf Schalke eine Informationsveranstaltung einer Anwaltskanzlei statt, die nach eigenen Angaben bereits 150 Betroffene vertritt.
- • Die Informationen wurden am 17.01.2026 (11:41 Uhr) von der Tagesschau/WDR (WDR 2, WDR aktuell) zusammengefasst.
Nach dem spektakulären Einbruch in die Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen-Buer lädt die Polizei alle betroffenen Schließfachbesitzer zur Befragung ein. Ab Montag sollen die Termine in eigens angemieteten Büroräumen in Gelsenkirchen stattfinden. Weil bei der Tat Ende Dezember insgesamt mehr als 3.000 Schließfächer geknackt wurden, rechnet die Polizei mit wochenlangen Befragungen und spricht von einer umfangreichen logistischen Planung. Geschädigte sollen über eine geschaltete Telefonnummer unter Nennung ihrer Schließfachnummer einen Termin vereinbaren und zum Termin Unterlagen zum Inhalt ihrer Fächer mitbringen. Ein Polizeisprecher betonte, jede und jeder Betroffene werde die Chance bekommen, Angaben zu machen; diese Informationen sollen direkt in die Ermittlungen einfließen und neue Ansätze liefern. Die Täter hatten ein Loch in die Wand des Tresorraums gebohrt und die Schließfächer ausgeräumt – für die Ermittler bleibt zentral, wie das ohne Alarmauslösung gelingen konnte. Unterdessen bereiten einige Opfer rechtliche Schritte vor; am Abend ist dazu in der Arena auf Schalke eine Informationsveranstaltung einer Anwaltskanzlei angekündigt, die nach eigenen Angaben bereits 150 Geschädigte vertritt.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.