Flughafenstreiks in Spanien: Streiks auf Montag verschoben, aber Osterferien weiter betroffen
Wichtige Fakten
- • Bodenpersonalstreiks an spanischen Flughäfen wurden auf Montag, den 30. März 2026 verschoben.
- • Betroffen sind 16 Flughäfen inklusive Barcelona, Madrid, Málaga, Mallorca und Teneriffa.
- • Streiks finden in mehreren Zeitfenstern täglich statt, falls keine Tarifeinigung erzielt wird.
- • Zu Ostern sind über 70.500 Flüge in Spanien geplant.
- • Hotels sind bis zu 85 Prozent, Campingplätze zu 90 Prozent ausgebucht.
Streikverschiebung und betroffene Flughäfen
In letzter Minute wurden die für den 27. März 2026 geplanten Streiks des Bodenpersonals an spanischen Flughäfen abgesagt und auf Montag, den 30. März, verschoben. Die Beschäftigten des Abfertigers Groundforce und des Unternehmens Menzies hatten ursprünglich einen unbefristeten Streik angekündigt, der pünktlich zum Ferienauftakt beginnen sollte. Betroffen sind 16 Flughäfen, darunter Barcelona, Madrid, Málaga, Mallorca, Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura, insbesondere in Bereichen wie Gepäckabfertigung, Boarding und Flugzeugabfertigung.
Auswirkungen auf die Osterferien
Die Streiks fallen mit der traditionellen Hauptreisezeit zu Ostern zusammen, in der laut Flughafenbetreiber AENA über 70.500 Flüge starten oder landen sollen. Hotels sind bis zu 85 Prozent und Campingplätze zu 90 Prozent ausgebucht, was Last-Minute-Touristen vor Herausforderungen stellt. Die Gewerkschaften kritisieren, dass der Inflationsausgleich nicht korrekt auf die Gehälter angerechnet wird, was zu den Arbeitsniederlegungen führt. Trotz der Verschiebung gibt es keine Entwarnung für Urlauber, da die Streiks in der Osterwoche fortgesetzt werden könnten.
Streikplan und Verhandlungen
Die Streiks sollen nun ab Montag, dem 30. März, in mehreren Zeitfenstern täglich stattfinden, bis eine Einigung über die Auslegung des Tarifvertrags vorliegt. Ursprünglich waren die Streiks für montags, mittwochs und freitags in Zeitfenstern sowie am Wochenende und vom 2. bis 6. April ganztägig geplant. Die vorläufige Aufhebung erfolgte nach Verhandlungen, bei denen die Gewerkschaften eingelenkt haben, aber die Situation bleibt angespannt, da keine dauerhafte Lösung erreicht wurde.
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