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Gescheitertes Misstrauensvotum gegen Voigt: Ein symbolischer Akt?
Die AfD im Thüringer Landtag hat ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Mario Voigt beantragt.
Wichtige Fakten
- • Die AfD im Thüringer Landtag hat ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Mario Voigt beantragt.
- • Hintergrund ist die Entziehung von Voigts Doktorwürde durch die Technische Universität Chemnitz.
- • Björn Höcke erhielt in der Abstimmung 33 Ja- und 51 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung.
- • Die Fraktionen der CDU, BSW, SPD und Die Linke lehnten das Votum ab.
- • Der Antrag wurde am 4. Februar 2026 im Landtag behandelt.
Die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag ist mit ihrem Versuch gescheitert, Ministerpräsident Mario Voigt durch Björn Höcke zu ersetzen. Das konstruktive Misstrauensvotum scheiterte, da Höcke lediglich 33 Ja-Stimmen erhielt, während 51 Abgeordnete gegen ihn stimmten und eine Enthaltung verzeichnet wurde. Die für die Abwahl benötigte Mehrheit von 45 Stimmen wurde nicht erreicht. In der vorausgehenden Debatte warfen Fraktionsführer von CDU, BSW, SPD und Die Linke der AfD vor, das Parlament für eigene Inszenierungen zu benutzen. Ministerpräsident Voigt bekräftigte seine Position gegen die Aberkennung seiner Doktorwürde durch die TU Chemnitz und dankte seinen Koalitionspartnern für ihre Unterstützung. Die Ereignisse spiegeln die anhaltenden politischen Spannungen im Freistaat wider.
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