Tödliche Waldbrände in Spanien: Sieben Briten unter den Opfern
Wichtige Fakten
- • 13 Menschen starben bei Waldbränden in Andalusien.
- • Sieben Opfer stammten aus Großbritannien, drei aus Belgien.
- • Das Feuer brach am 9. Juli 2026 in Almería aus.
- • Die Flammen zerstörten über 7.000 Hektar Land.
- • Ursache war ein heruntergefallenes Elektrokabel.
Waldbrandkatastrophe in Andalusien
Bei den verheerenden Waldbränden in der südspanischen Provinz Almería sind 13 Menschen ums Leben gekommen, darunter sieben britische Staatsangehörige. Die Behörden identifizierten die Opfer, darunter drei Belgier, je einen Franzosen und US-Amerikaner sowie einen Spanier. Das Feuer war am 9. Juli 2026 in der bei ausländischen Residenten beliebten Region nahe der Mittelmeerküste ausgebrochen.
Ursache und Verlauf
Böiger Wind fachte die Flammen an, die sich durch ausgetrocknete Wälder und Buschland fraßen. Ursache war ein herabgefallenes Elektrokabel. Die Feuer vernichteten rund 7.000 Hektar Land und zählten zu den schlimmsten Waldbränden in Spanien der letzten Jahre. Einige Opfer konnten sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen und starben in ihren Fahrzeugen. Die Einsatzkräfte brachten die Brände unter Kontrolle, Bewohner konnten seit Sonntag in ihre Häuser zurückkehren.
Klimawandel als Brandbeschleuniger
Spanien leidet zunehmend unter langen und häufigen Hitzewellen mit Temperaturen über 40 Grad Celsius, die die Gefahr von Waldbränden drastisch erhöhen. Bereits 2025 waren in Spanien laut Europäischem Waldbrandinformationssystem mehr als 393.000 Hektar verbrannt, die größte Fläche in der jüngeren Geschichte des Landes.
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