Trump entging im Catering-Laster einer iranischen Morddrohung
Wichtige Fakten
- • Nach dem NATO-Gipfel versteckte Trump sich in einem Catering-Laster und wechselte heimlich das Flugzeug.
- • Anlass war eine glaubwürdige iranische Drohung, Raketen auf seine Maschine abzufeuern.
- • Journalisten und Mitarbeiter des Weißen Hauses an Bord der Air Force One ahnten nichts von Trumps Abwesenheit.
- • Die Aktion wurde von der Washington Post und der New York Times enthüllt.
- • So wie bereits im Jahr 2000 bei Bill Clinton getarnt.
Geheimes Täuschungsmanöver nach dem NATO-Gipfel
Nach dem NATO-Gipfel in Ankara hat US-Präsident Donald Trump laut US-Medienberichten eine ausgeklügelte Täuschungsaktion gestartet. Aus Sorge vor einer iranischen Attacke verließ er die Türkei heimlich in einem kleineren Militärflugzeug. Die Washington Post und die New York Times berichten übereinstimmend, dass der 80-Jährige vor laufenden Kameras in die ältere Air Force One stieg, dann aber unbemerkt über einen Catering-Container zu einem C-32A-Flugzeug gebracht wurde. CCTV-Aufnahmen und Aussagen von US-Beamten bestätigen den Ablauf.
Umstieg im Geheimen: Catering-Laster als Tarnung
Am 8. Juli wurde Trump beim Boarding der hellblauen Boeing 747 gefilmt. Wenig später transportierte ein Catering-Laster ihn zu einem kleineren Militärjet. Journalisten und einige Mitarbeiter, die an Bord der Air Force One gingen, wussten nichts davon. Ihnen wurde befohlen, die Fensterblenden zu schließen. Erst Minuten nach Trump landete die Maschine in Mildenhall, wo Trump wieder auf seinen Luftweg zurückkehrte.
Hintergrund: Iranische Drohung und bewaffnete Konflikte
US-Geheimdienste hatten vor einer glaubwürdigen iranischen Bedrohung gewarnt, Raketen auf die Präsidentenmaschine abzufeuern. Trump ist für die Islamische Republik „öffentlicher Feind Nummer eins“. Der Täuschungsmanöver folgte auf erneute US-Luftangriffe im Iran. Die Aktion zeigt die Nervosität der Regierung, zumal selbst die neu geschenkte katarische Boeing 747-8 Sicherheitslücken aufweisen könnte.
Weißes Haus schweigt zu Details
Der Kommunikationsdirektor Steve Cheung erklärte lediglich, man nutze alle verfügbaren Sicherheitsvorkehrungen. Eine direkte Bestätigung des Präsidentenmanövers, bei dem Trump auch über seine Gefährdung „jederzeit“ sprach, gab es nicht. Ein Vergleich zu 2000, als Bill Clinton in unmarkierter Maschine nach Pakistan flog, unterstreicht die Seltenheit derartiger Aktionen, die Geheimdienste nun juristisch aufklären wollen.
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