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Trump etabliert umstrittenen 'Friedensrat' in Davos: Kritik und Zurückhaltung in Europa
Donald Trump hat bei einem Treffen in Davos den 'Friedensrat' ins Leben gerufen.
Wichtige Fakten
- • Donald Trump hat bei einem Treffen in Davos den 'Friedensrat' ins Leben gerufen.
- • Der Friedensrat soll eine Alternative zur UNO darstellen und Konflikte weltweit lösen.
- • Mitglieder müssen hohe Gebühren entrichten, um eine dauerhafte Mitgliedschaft zu erlangen.
- • Trump behält umfassende Kontrollrechte im Rat, einschließlich der Mandatsdauer auf Lebenszeit.
- • Norwegen, Frankreich und Spanien haben eine Mitgliedschaft abgelehnt; Deutschland zögert.
- • Kanada wurde nach Kritik von Trump ausgeladen.
- • Russland zeigt Interesse, abhängig von der Bereitstellung einer Aufnahmegebühr aus eingefrorenem Vermögen.
- • Die EU knüpft eine Teilnahme an die inhaltliche Ausrichtung des Rates.
- • Der Rat wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um den Krieg im Gazastreifen zu überwachen.
US-Präsident Donald Trump hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos seinen umstrittenen 'Friedensrat' gegründet, der eine Alternative zur UNO darstellen soll. Der Rat, dessen Mitgliedschaft teuer zu stehen kommt, umfasst Länder wie Katar, Saudi-Arabien, Ägypten, die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate, während westliche Nationen wie Frankreich und Norwegen eine Mitgliedschaft ablehnen. Russland erwägt den Beitritt, wenn die Mitgliedsgebühr aus eingefrorenem Vermögen bereitgestellt werden kann. Die EU knüpft eine Teilnahme an die inhaltliche Ausrichtung des Rates. Indessen wurde Kanada nach kritischen Äußerungen ausgeladen. Trump, der den Friedensnobelpreis anstrebt, bewirbt den Rat als agiler und effizienter. Kritik gab es an den weitreichenden Vollmachten Trumps, der den Vorsitz auf Lebenszeit innehält.
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