Trump etabliert umstrittenen 'Friedensrat' in Davos: Kritik und Zurückhaltung in Europa
- • Donald Trump hat bei einem Treffen in Davos den 'Friedensrat' ins Leben gerufen.
- • Der Friedensrat soll eine Alternative zur UNO darstellen und Konflikte weltweit lösen.
- • Mitglieder müssen hohe Gebühren entrichten, um eine dauerhafte Mitgliedschaft zu erlangen.
"Der 'Friedensrat' stößt weiterhin auf Skepsis und Kritik, insbesondere aufgrund der umfassenden Machtbefugnisse Trumps und der Abgrenzung zur UN. Ob der Rat tatsächlich Einfluss auf die globale Friedenspolitik haben wird, bleibt abzuwarten, insbesondere da wichtige westliche Länder Vorbehalte zeigen."
Donald Trump gründet einen 'Friedensrat' – Kontroverse um neue internationale Ordnung
- • Donald Trump hat einen 'Friedensrat' gegründet, der unter seiner Leitung global Krisen adressieren soll.
- • Der Rat wurde beim Weltwirtschaftsforum in Davos initiiert, und Trump wird lebenslang den Vorsitz haben.
- • 60 Länder wurden eingeladen, gegen eine Gebühr von einer Milliarde US-Dollar beizutreten.
"Der Friedensrat wird kontrovers diskutiert und man erwartet, dass er bestehende Strukturen nachhaltig verändern könnte. Die Zusammenarbeit mit der UNO und anderen internationalen Gremien bleibt unklar, während europäische Nationen zurückhaltend auf Trumps Initiative reagieren."
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Selenskyj und Trump erzielen Einigung über Sicherheitsgarantien für die Ukraine
- • Der ukrainische Präsident Selenskyj und US-Präsident Trump treffen sich in Davos.
- • Eine Einigung über US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine wurde erreicht.
- • Selenskyjs Rede beim Weltwirtschaftsforum kritisiert Europas Zurückhaltung.
"Die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs scheinen Fortschritte zu machen, insbesondere aufgrund der Einigung über Sicherheitsgarantien mit den USA. Die geplanten trilateralen Verhandlungen könnten weitere Durchbrüche erzielen."
Merz warnt vor Ära der Großmächte und betont Stärkung der NATO
- • Kanzler Merz betont eine neue Ära der Großmächte, hervorgerufen durch geopolitische Veränderungen, insbesondere den Ukraine-Krieg und Chinas Aufstieg.
- • Deutschland will eine Schlüsselrolle beim Schutz einer regelbasierten Weltordnung spielen und die transatlantische Partnerschaft stärken.
- • Die NATO soll als stärkstes Bündnis bestehen bleiben, insbesondere zur Sicherung des hohen Nordens.
"Deutschland werde weiterhin mit Nachdruck daran arbeiten, die strategische Partnerschaft mit den USA zu bewahren und die Verteidigungsfähigkeiten Europas auszubauen. Neue Entwicklungen im Grönland-Konflikt deuten auf eine konsolidierte transatlantische Antwort hin."
Trumps Rückzug von Strafzöllen: EU atmet auf, doch Unsicherheit bleibt
- • US-Präsident Trump hat die angedrohten Strafzölle gegen acht europäische Länder zurückgezogen.
- • In Davos wurde ein Rahmen für ein zukünftiges Abkommen über Grönland und die Arktisregion diskutiert.
- • Trump hat angekündigt, keine militärische Gewalt gegen Grönland einzusetzen.
"Obwohl Trumps Rückzug Erleichterung bringt, bleiben die transatlantischen Beziehungen angespannt. Dänemark setzt auf Dialog, doch klare Handlungsschritte stehen noch aus. Auch der europäische Markt beobachtet die Lage wachsam, da Trumps Unberechenbarkeit weiterhin Unsicherheit schürt."
Neue Entwicklungen im Grönland-Konflikt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos
- • US-Präsident Donald Trump kündigt Strafzölle gegen Deutschland und andere europäische Länder an, falls Grönland nicht verkauft wird.
- • Frankreichs Präsident Macron fordert eine entschlossene Antwort der EU.
- • EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verspricht eine unerschrockene Reaktion der EU.
"Der Konflikt um Grönland bleibt angespannt, jedoch bestehen diplomatische Möglichkeiten, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Die Folgen für transatlantische Beziehungen sind noch ungewiss, während der wirtschaftliche Druck auf beiden Seiten wächst. Trumps Rede in Davos könnte weitere Hinweise auf die künftigen Verhandlungen geben."
Trump erhitzt den Grönland-Konflikt mit Drohungen und KI-Bildern
- • US-Präsident Trump will Grönland von Dänemark erwerben und droht mit Militärmaßnahmen.
- • Er kündigte Strafzölle für europäische Länder an, um einen Widerstand gegen den Kauf zu brechen.
- • Trump veröffentlichte KI-manipulierte Bilder, die Grönland als US-Territorium darstellen.
"Die Lage um Grönland bleibt angespannt, da die EU ihre Antwort auf Trumps Diplomatie plant. Der Konflikt könnte sich weiter verschärfen, sollte die USA ihre Drohungen umsetzen."
Trump lädt Deutschland in neuen „Friedensrat“ ein – Kreml prüft Putin-Angebot, Streit um Grönland und Nobelpreis eskaliert
- • Die US-Regierung hat Deutschland die Mitgliedschaft in Präsident Trumps neu geschaffenem „Friedensrat“ angeboten; Regierungssprecher Steffen Kornelius dankte für das Angebot, betonte aber, für die Bundesregierung blieben die Vereinten Nationen das entscheidende internationale Gremium.
- • Laut Kreml wurde auch Wladimir Putin eingeladen; Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, Russland wolle vor einer Antwort „alle Nuancen“ mit Washington klären. Eine Bestätigung aus Washington liegt dazu weiterhin nicht vor.
- • Putins Sondergesandter Kirill Dmitriew soll beim Weltwirtschaftsforum in Davos diese Woche Mitglieder der US-Delegation treffen; ob dabei der „Friedensrat“ Thema ist, bleibt unklar.
"Mit der offiziellen Einladung an Deutschland und weiteren öffentlich bestätigten Zusagen/Einladungen gewinnt das Projekt politisches Gewicht, zugleich wächst der Konflikt mit etablierten multilateralen Strukturen (UN) und innerhalb Europas. Offene Punkte bleiben die rechtliche/finanzielle Konstruktion (1-Mrd.-Dollar-Regel, Empfänger/Verwendung) sowie die tatsächliche Handlungsfähigkeit des Gremiums angesichts der fragilen Gaza-Waffenruhe. Zudem dürfte Trumps Grönland- und Zollkonflikt die transatlantischen Spannungen weiter verschärfen."
WEF 2026 in Davos: Motto „Geist des Dialogs“ – doch Trump dominiert die Agenda
- • Das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos findet 2026 zum 56. Mal statt; das offizielle Motto lautet „Geist des Dialogs“.
- • Für das Treffen werden 65 Staats- und Regierungschefs erwartet; US-Präsident Donald Trump ist einer von ihnen.
- • Trumps Rede am Mittwochnachmittag gilt als zentraler Aufmerksamkeitspunkt des Treffens.
"Mit Trumps Auftritt am Mittwochnachmittag dürfte sich die Aufmerksamkeit weiter auf die USA und deren Konfliktlinien konzentrieren. In den offiziellen Debatten ist mit spürbarer Kritik an Trumps Kurs zu rechnen, während das Umfeld seines CEO-Termins voraussichtlich deutlich konzilianter bleibt; insgesamt zeichnet sich eine Fortsetzung der programmatischen Verschiebung hin zu Geopolitik ab."
Grönland-Streit: Trumps Zollpläne spalten Republikaner – EU prüft Gegenzölle und „Handels-Bazooka“
- • US-Präsident Donald Trump kündigte im Grönland-Streit Strafzölle gegen acht europäische NATO-Staaten an, die Dänemark unterstützen; ab 1. Februar sollen 10% gelten, ab 1. Juni könnten sie auf 25% steigen (tagesschau.de).
- • Trump begründet die Grönland-Politik mit nationaler Sicherheit; zuvor hatte er im Weißen Haus angedeutet, Länder bei fehlender Unterstützung in der Grönland-Frage mit Zöllen „bestrafen“ zu wollen (tagesschau.de).
- • Aus den Reihen der Republikaner kommt scharfe Kritik: Don Bacon nannte die Drohungen gegen Verbündete „unmoralisch“ und warnte, eine Invasion Grönlands könne Trumps Präsidentschaft politisch beenden (tagesschau.de/CNN).
"Die Lage dürfte sich kurzfristig zuspitzen: Am Donnerstag wird beim EU-Sondergipfel eine Linie zu Gegenzöllen und/oder dem Anti-Coercion Instrument erwartet. Parallel könnte ein Urteil des Supreme Court Trumps Spielraum bei Zöllen über Notstandsbefugnisse deutlich einschränken oder bestätigen. Diplomatisch richtet sich der Blick zudem auf Davos (Treffen Trump–Rutte), während in der EU auch neue Instrumente wie eine Digitalabgabe als Druckmittel an Gewicht gewinnen."
Trump reist mit Rekord-US-Delegation zum WEF 2026 nach Davos – neue Zoll- und Greenland-Drohungen verschärfen Spannungen
- • US-Präsident Donald Trump nimmt 2026 mit der bislang größten US-Delegation am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos teil; zur Delegation gehören Außenminister Marco Rubio sowie die Minister Scott Bessent (Finanzen) und Howard Lutnick (Handel).
- • Neu: Laut Bericht reist auch Trumps Sondergesandter Steve Witkoff mit nach Davos.
- • Das WEF-Motto lautet „A Spirit of Dialogue“.
"Die Davos-Agenda dürfte sich stärker als bislang erwartet um Trumps jüngste Zoll- und Greenland-Äußerungen drehen und damit den Schwerpunkt auf Handelskonflikte und transatlantische Geschlossenheit verschieben. Parallel bleibt die Ukraine-Unterstützung zentral; mit zusätzlichen UN- und NATO-Stimmen in Davos ist mit politischen Gegenpositionen zu Trumps Kurs und intensiven Verhandlungen am Rande des Forums zu rechnen."
Selenskyj warnt vor russischen Angriffen auf Energie- und Atomstrom-Netze – Ukraine verhandelt in den USA über Sicherheitsgarantien
- • Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte nach einem Briefing des Chefs des ukrainischen Verteidigungsnachrichtendienstes Oleh Iwaschtschenko vor weiteren russischen Angriffen auf den Energiesektor – ausdrücklich auch auf Anlagen und Netze, die Kernkraftwerke versorgen.
- • Selenskyj erklärte, Russland zeige keine Bereitschaft zu Vereinbarungen oder zu einem Kriegsende und versuche weiter, die Ukraine im Winter durch Angriffe auf das Stromnetz „einzufrieren“; solche Schläge schwächten zudem die Bemühungen wichtiger Staaten, insbesondere der USA, den Krieg zu beenden.
- • In der Nacht auf Samstag meldete das Energieministerium Angriffe auf Energieinfrastruktur in den Regionen Kyjiw und Odesa; in der Region Kyjiw waren demnach mehr als 20 Ortschaften zeitweise ohne Strom.
"Kurzfristig ist mit weiteren Angriffen auf Energieanlagen zu rechnen, was die Versorgungslage im Winter weiter verschärfen könnte. Politisch hängt ein mögliches Abkommen, das Selenskyj für Davos in Aussicht stellt, zunächst von der Zustimmung der US-Seite ab; zugleich bleibt unklar, ob Russland zu Kompromissen bereit ist, da in Berichten harte Vorbedingungen genannt werden."
Ukraine schickt Delegation erneut in die USA – Selenskyj hofft auf Abkommen in Davos, Angriffe auf Energieanlagen dauern an
- • Eine ukrainische Delegation ist für weitere Gespräche über ein mögliches Kriegsende und Sicherheitsgarantien im US-Bundesstaat Florida eingetroffen; dies bestätigte Präsidialamtschef Kyrylo Budanow.
- • Zur Delegation gehören neben Budanow auch Sicherheitsratschef Rustem Umerow und Unterhändler David Arachamia; Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte die Abreise zuvor bekanntgegeben.
- • Geplant sind Treffen mit US-Sondergesandtem Steve Witkoff, Jared Kushner und Armeeminister Dan Driscoll; Thema sind Sicherheitsgarantien sowie die wirtschaftliche Erholung der Ukraine.
"Ob es in Davos tatsächlich zu einer Unterzeichnung kommt, hängt von der Klärung der noch offenen Streitpunkte zwischen Kyjiw und Washington sowie von der Frage ab, ob und in welcher Form Moskau die Vorschläge überhaupt prüft. Parallel dürften die russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur den Druck auf die Ukraine während der Kälteperiode hoch halten."