Teilen:
Ukraine schickt Delegation erneut in die USA – Selenskyj hofft auf Abkommen in Davos, Angriffe auf Energieanlagen dauern an
Eine ukrainische Delegation ist für weitere Gespräche über ein mögliches Kriegsende und Sicherheitsgarantien im US-Bundesstaat Florida eingetroffen; dies bestätigte Präsidialamtschef Kyrylo Budanow.
Wichtige Fakten
- • Eine ukrainische Delegation ist für weitere Gespräche über ein mögliches Kriegsende und Sicherheitsgarantien im US-Bundesstaat Florida eingetroffen; dies bestätigte Präsidialamtschef Kyrylo Budanow.
- • Zur Delegation gehören neben Budanow auch Sicherheitsratschef Rustem Umerow und Unterhändler David Arachamia; Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte die Abreise zuvor bekanntgegeben.
- • Geplant sind Treffen mit US-Sondergesandtem Steve Witkoff, Jared Kushner und Armeeminister Dan Driscoll; Thema sind Sicherheitsgarantien sowie die wirtschaftliche Erholung der Ukraine.
- • Selenskyj hält eine Unterzeichnung eines Abkommens zu Garantien bereits beim Weltwirtschaftsforum in Davos in der kommenden Woche für möglich; offene Punkte bestünden noch und Vorschläge müssten auch Russland vorgelegt werden.
- • Selenskyj sagte, man habe gut mit der US-Seite zusammengearbeitet, sei aber in einigen Fragen noch nicht einer Meinung.
- • US-Präsident Donald Trump erklärte laut Bericht Anfang der Woche, er werde Selenskyj möglicherweise beim Weltwirtschaftsforum in Davos treffen.
- • Ukraine und europäische Verbündete einigten sich mit den USA auf einen 20-Punkte-Plan zur Beendigung des russischen Angriffskriegs; er ist eine überarbeitete Fassung eines zuvor kritisierten 28-Punkte-Entwurfs aus November.
- • Moskau weist Anpassungen bislang zurück und beharrt in den meisten Verhandlungspunkten auf Maximalforderungen.
- • Russland setzte die Angriffe auf die ukrainische Energieversorgung fort: In der Nacht wurden laut ukrainischem Energieministerium Anlagen in den Regionen Kyjiw und Odesa angegriffen; in der Region Kyjiw waren zeitweise mehr als 20 Ortschaften ohne Strom.
- • Der neue Energieminister Denys Schmyhal sagte, die Behörden hätten die Ausgangssperre gelockert, damit Menschen bei Bedarf öffentliche, beheizte Zentren aufsuchen können.
Die Ukraine hat erneut eine hochrangige Delegation zu Gesprächen mit US-Vertretern nach Florida entsandt, um Details eines möglichen Friedensabkommens, Sicherheitsgarantien für Kyjiw und Fragen der wirtschaftlichen Erholung zu beraten. Präsidialamtschef Kyrylo Budanow erklärte, es gehe um „wichtige Gespräche“ mit amerikanischen Partnern; neben ihm reisen Sicherheitsratschef Rustem Umerow und Unterhändler David Arachamia. Geplant sind Treffen unter anderem mit US-Sondergesandtem Steve Witkoff, Jared Kushner und Armeeminister Dan Driscoll. Präsident Wolodymyr Selenskyj hält eine Unterzeichnung eines Abkommens über Garantien bereits beim Weltwirtschaftsforum in Davos in der kommenden Woche für möglich, räumte jedoch ein, dass in einigen Fragen noch keine Einigkeit mit den USA bestehe und die Vorschläge anschließend auch Russland vorgelegt werden müssten. US-Präsident Donald Trump stellte zudem ein mögliches Treffen mit Selenskyj in Davos in Aussicht. Während diplomatisch weiter verhandelt wird, dauern russische Angriffe auf die ukrainische Energieversorgung an: In den Regionen Kyjiw und Odesa wurden laut Energieministerium Anlagen attackiert, in der Region Kyjiw waren zeitweise mehr als 20 Ortschaften ohne Strom. Der neue Energieminister Denys Schmyhal sprach von gelockerten Ausgangssperren, damit Menschen beheizte öffentliche Zentren aufsuchen können.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.