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US-Erwägung: Keine Aukus-U-Boote für Australien?
Ein US-Kongressbericht erwägt, keine Atom-U-Boote an Australien zu verkaufen.
Wichtige Fakten
- • Ein US-Kongressbericht erwägt, keine Atom-U-Boote an Australien zu verkaufen.
- • Die USA könnten die Boote selbst betreiben, um ihre Flotte für einen möglichen Konflikt mit China zu stärken.
- • Australien hat sich nicht verpflichtet, die USA in einem Krieg mit China über Taiwan zu unterstützen.
- • Die niedrige Produktionsrate der US-Werften führt zu einem Submarinemangel für die eigene US-Marine.
- • Australiens strikte Atomproliferationsgesetze erlauben nur konventionelle Bewaffnung der Unterseeboote.
Ein neuer Bericht des US-Kongresses deutet an, dass die USA erwägen, keine Atom-U-Boote an Australien zu verkaufen, wie es im Aukus-Abkommen versprochen wurde. Stattdessen könnten die Boote unter US-Kommando betrieben werden, um für einen potenziellen Konflikt mit China über Taiwan bereit zu stehen. Australien hat bisher keine Zusicherung gegeben, die USA in einem solchen Konflikt zu unterstützen, was zu Zweifeln an der Übergabe der U-Boote führt. Zudem erschwert die niedrige Submarine-Produktionsrate in den USA die Möglichkeit solcher Verkäufe. Das Abkommen könnte aber auch ein Signal der Stärke gegenüber China darstellen, indem es die Einführung einer australischen U-Boot-Flotte beschleunigt. Der Bericht weist darauf hin, dass Australiens rechtliche Einschränkungen im Bereich der Atomwaffen die US-amerikanische Marinekapazität möglicherweise schwächen könnten.
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