USA heben Sanktionen gegen Venezuelas geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez auf
Wichtige Fakten
- • Die USA strichen Delcy Rodríguez von der Sanktionsliste des Finanzministeriums.
- • Die Entscheidung erfolgte ohne offizielle Begründung.
- • Die USA erlaubten zuvor wieder Geschäfte mit dem staatlichen Ölkonzern PdVSA.
- • Diplomatische Beziehungen zwischen den USA und Venezuela wurden wieder aufgenommen.
- • Rodríguez äußerte sich positiv zu Trumps Entscheidung auf Telegram.
Zusammenfassung
Die USA haben die Sanktionen gegen Venezuelas geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez aufgehoben, wie aus einer aktualisierten Liste des Finanzministeriums hervorgeht. Gründe für diesen Schritt wurden nicht genannt. Er erfolgt im Kontext einer schrittweisen Lockerung der US-Sanktionen gegen Venezuela, zu der auch die Wiedererlaubnis umfangreicher Geschäfte mit dem staatlichen Ölkonzern PdVSA und die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zählen.
Hintergrund
Nach der Festnahme von Nicolás Maduro im Januar übernahm Rodríguez die Amtsgeschäfte, und obwohl politische Häftlinge entlassen wurden, blieb ein grundlegender politischer Wandel aus. Rodríguez gilt als zentrale Ansprechpartnerin der USA, insbesondere bei Verhandlungen über die Verwaltung der Ölvorkommen, die die Trump-Regierung zugunsten der USA nutzen möchte. Experten vermuten eine Strategie zur Neuordnung der Ölströme hinter dieser Politik.
Aktuelle Entwicklungen
Die Aufhebung der Sanktionen ermöglicht es Rodríguez, freier mit US-Unternehmen und Investoren zusammenzuarbeiten. In einer Stellungnahme auf ihrem Telegram-Kanal begrüßte sie die Entscheidung von Präsident Donald Trump als Schritt zur Normalisierung und Stärkung der bilateralen Beziehungen. Die USA haben Rodríguez zudem in einem laufenden Zivilverfahren als "einzigen Staatschef" Venezuelas anerkannt, während Maduro rechtlich weiterhin Präsident bleibt.
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