USA sagen Militärübung mit Südkorea ab und drohen Iran mit Wirtschaftskrieg
Wichtige Fakten
- • USA sagen Militärübung mit Südkorea wegen Truppenmangel ab.
- • US-Finanzminister droht Iran mit beispielloser Wirtschaftsoffensive.
- • Handelsgespräche zwischen USA und Kanada scheitern, Zölle steigen.
- • Iran droht, Ölroute in der Straße von Hormus zu blockieren.
- • Kanadische und US-Unternehmen leiden unter neuen Zöllen.
Militärübung abgesagt
Die USA haben eine für September geplante gemeinsame Militärübung mit Südkorea abgesagt. Als Grund werden Engpässe bei den US-Truppenkapazitäten infolge des Krieges gegen den Iran angegeben. Südkoreas Marineinfanterie teilte mit, dass die amphibischen Landungsübungen der Übung "Ssangyong" entfallen. Bereits zuvor ließ Präsident Trump die Übung "Ulchi Freedom Shield" vorzeitig beenden und begründete dies mit Kosten sowie der Weigerung Südkoreas, sich am Krieg gegen den Iran zu beteiligen.
Wirtschaftsdrohungen gegen Iran
US-Finanzminister Scott Bessent drohte dem Iran mit der "größten finanziellen Offensive der Geschichte" und kündigte an, alle wirtschaftlichen Verbindungen zu Teheran zu kappen. Jedes Land, das den Iran finanziell unterstütze, werde isoliert. Der Iran wies die Drohungen zurück und drohte, alle Ölexporte der Region zu stoppen, falls der Krieg andauere. Die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öls fließt, ist seit Beginn des Konflikts Ende Februar faktisch blockiert.
Handelskonflikt mit Kanada eskaliert
Die Handelsgespräche zwischen den USA und Kanada sind gescheitert, beide Seiten verhängten 50-prozentige Zölle auf diverse Produkte. Kanadische Unternehmen wie CindyLouWho2 und Lind Furniture erwarten massive Umsatzeinbußen, da der US-Markt für viele existenziell ist. Auch US-Firmen wie Paloma Clothing und Terre Rouge Wines leiden unter den Zöllen und Boykotten. Kanadische Kunden bleiben aus Protest fern, während beide Seiten keine Einigung absehen.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.