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Inland 28.02.2026, 08:48 Aktualisiert: 28.02.2026, 10:02

Ver.di-Warnstreiks legen öffentlichen Nahverkehr in Deutschland lahm

Ver.di streikt seit Freitag im öffentlichen Nahverkehr.

Wichtige Fakten

  • Ver.di streikt seit Freitag im öffentlichen Nahverkehr.
  • Busse, Trams und U-Bahnen fallen in fast allen Bundesländern aus.
  • Die Gewerkschaft fordert bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne.
  • Niedersachsen und Baden-Württemberg sind nicht an den Streiks beteiligt.

Zusammenfassung

Die Gewerkschaft ver.di führt seit Freitag koordinierte Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in fast allen Bundesländern Deutschlands durch. Dadurch kam der Nahverkehr vielerorts praktisch zum Erliegen, mit Bus-, Tram- und U-Bahn-Ausfällen. Die Streiks sollen bis in die Nacht auf Sonntag anhalten, wobei Niedersachsen und Baden-Württemberg nicht beteiligt sind. Ver.di fordert in den Tarifverhandlungen unter anderem kürzere Wochenarbeitszeiten, längere Ruhezeiten und höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit, während in einigen Bundesländern wie Bayern auch über höhere Löhne verhandelt wird.

Hintergrund

Dies ist bereits die zweite großangelegte Warnstreik-Aktion im laufenden Tarifkonflikt, nachdem ver.di am 2. Februar den Nahverkehr bundesweit lahmgelegt hatte. Die Gewerkschaft argumentiert, dass die Gespräche zu langsam vorankämen und dringend Entlastung für die Beschäftigten nötig sei, während die Arbeitgeber die Streikstrategie kritisieren. Ver.di-Vertreter wie die stellvertretende Vorsitzende Christine Behle betonen die Entschlossenheit, für die Forderungen zu kämpfen.

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