Verbraucherschützer kritisieren DB-Super-Sparpreis: Oft nicht verfügbar
Wichtige Fakten
- • Super-Sparpreis in 76% der Fälle tagsüber nicht verfügbar
- • Preise lagen 15-157% über Werbepreis
- • Freitags/Sonntags 71% teurer als Dienstag/Mittwoch
- • Bahn verweist auf Auslastung und Lockangebote
Kritik an Verfügbarkeit
Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) untersuchte die Verfügbarkeit von Super-Sparpreisen der Deutschen Bahn. Zwischen 7 und 19 Uhr war das beworbene günstigste Ticket an 76 Prozent der Tage nicht verfügbar. Die tatsächlichen Preise lagen dann 15 bis 157 Prozent über dem Werbepreis. Nur an 24 Prozent der Tage entsprachen die günstigsten Tarife dem beworbenen Preis.
Preisunterschiede und Nachfrage
An Freitagen und Sonntagen zahlten Reisende durchschnittlich 71 Prozent mehr als dienstags und mittwochs. Zwischen 16 und 19 Uhr war die Chance auf den günstigsten Preis höher (66 Prozent) als zwischen 10 und 13 Uhr (19 Prozent). Der vzbv fordert ein einfacheres und transparenteres Preissystem.
Reaktion der Bahn
Die Bahn verteidigte sich: Man steuere die Kontingente nach Auslastung, um Überbuchungen zu vermeiden. Gerade in Tagesrandlagen gebe es viele günstige Tickets. Die Sprecherin betonte, aktuell seien so viele Billigtickets wie nie verfügbar. Ziel sei es, flexible Reisende auf weniger stark nachgefragte Züge zu lenken.
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