Wadephul wirbt in Afrika für mehr Engagement gegen China
Wichtige Fakten
- • Außenminister Wadephul ruft zu aktiverer Afrika-Politik auf.
- • Er wirbt in Nigeria um wirtschaftliche Kooperation bei Rohstoffen.
- • Deutschland bleibt trotz Kürzungen einer der größten Geber.
- • Südafrika soll nicht von der G20 ausgeschlossen werden.
- • Chinas starke Präsenz in Afrika sei ein "Weckruf" für Europa.
Wadephul wirbt in Afrika für mehr Engagement gegen China
Bundesaußenminister Johann Wadephul hat im Rahmen seiner viertägigen Afrika-Reise zu einer aktiveren Politik Deutschlands und Europas gegenüber dem Nachbarkontinent aufgerufen. Afrika biete große Chancen, etwa bei kritischen Rohstoffen und Seltenen Erden, wie Wadephul vor allem in Nigeria hervorhob, dem größten Binnenmarkt und wichtigen Rohölproduzenten. Auch sagte er mehr Offenheit bei Visumvergaben zu.
Kritik an US-Haltung und Fokus auf multilaterale Zusammenarbeit
Abschließend reist Wadephul nach Südafrika, Deutschlands wichtigstem Partner auf dem Kontinent, das derzeit als G20-Mitglied unter Druck steht. US-Präsident Donald Trump hatte dem Land die Teilnahme am G20-Gipfel verweigert. Wadephul kritisierte dies und betonte die Unverzichtbarkeit Südafrikas für multilaterale Zusammenarbeit, was zeige, dass Deutschland auf Kooperation setzt, während China bereits stark in der Region präsent ist.
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