Schwerer Blizzard legt US-Ostküste lahm: Notstände, Stromausfälle und Rekordschneefälle
Wichtige Fakten
- • Rund 40 Millionen Menschen betroffen, sieben Bundesstaaten im Notstand.
- • Mindestens 38 cm Schnee in New York, höchster Wert seit fünf Jahren.
- • Über 400.000 Haushalte ohne Strom, tausende Flüge gestrichen.
- • Fahrverbote in New York und New Jersey, Schulen und Geschäfte geschlossen.
- • Experten warnen vor schlimmstem Blizzard seit zehn Jahren.
Sturmvorbereitungen und Notstände
Ein schwerer Wintersturm mit Schnee und Eiseskälte hat den Nordosten der USA fest im Griff, wobei rund 40 Millionen Menschen im dicht besiedelten Korridor von Virginia bis Maine betroffen sind. Sieben Bundesstaaten haben den Ausnahmezustand verhängt, darunter New York und New Jersey, wobei die Metropolen New York, Washington, Philadelphia und Boston besonders betroffen sind. In einigen Regionen werden mehr als 50 Zentimeter Neuschnee erwartet, und Experten warnen vor dem schlimmsten Blizzard seit zehn Jahren.
Massive Störungen im Verkehr und Infrastruktur
Der Sturm hat zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen geführt, mit tausenden gestrichenen Flügen an großen Drehkreuzen wie JFK, LaGuardia und Newark, wo teils 90 Prozent der Flüge ausfielen. In New York gelten Fahrverbote für Autos, Lastwagen und andere Fahrzeuge, während Straßen, Autobahnen und Brücken gesperrt sind. Zudem meldet das Portal Poweroutage Stromausfälle bei über 400.000 Kunden, verursacht durch umgestürzte Bäume und beschädigte Leitungen.
Maßnahmen zur Bewältigung und Auswirkungen
Die Behörden haben umfassende Maßnahmen ergriffen, darunter die Schließung von Schulen, städtischen Bibliotheken und öffentlichen Einrichtungen in New York, während Bürgermeister Zohran Mamdani die Bevölkerung auffordert, zu Hause zu bleiben. In New York wurden zusätzliche Einsatzkräfte und Räumgeräte mobilisiert, und für Bedürftige stehen Aufnahmezentren zur Verfügung. Der Schneefall erreichte im Central Park mindestens 38 Zentimeter, der höchste Wert bei einem einzelnen Sturm seit fünf Jahren, und starke Winde mit bis zu 60 km/h führten zu Überschwemmungen in Massachusetts.
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