Tempolimit-Debatte: Wirtschaftsweise Grimm fordert klare Signale in Ölkrise
Wichtige Fakten
- • Veronika Grimm unterstützt Tempolimit als 'kluges Signal' in Ölkrise.
- • Grimm kritisiert Tankrabatte und Preisdeckel als 'falschen Weg'.
- • Sie verweist auf Homeoffice-Pflichten in Ländern des globalen Südens.
- • Grünen-Chef Banaszak fordert befristetes Tempolimit zur Preisdämpfung.
- • Internationale Energieagentur empfiehlt Tempolimits und Homeoffice.
Zusammenfassung
Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat sich in der Debatte um hohe Spritpreise und die Ölkrise für ein Tempolimit ausgesprochen. Sie bezeichnete es als 'kluges Signal', um den Ernst der Lage zu verdeutlichen und den Ölverbrauch zu reduzieren. Grimm, Mitglied im Sachverständigenrat, kritisierte zugleich die bisherigen Maßnahmen der Regierung wie Tankrabatte und Preisdeckel als 'verfehlt' und forderte, die Preise wirken zu lassen, um die Energienachfrage zu senken.
Weitere Perspektiven
Grünen-Chef Felix Banaszak unterstützt die Forderung nach einem befristeten Tempolimit, um den Spritverbrauch zu drosseln und Preise zu dämpfen. Die Internationale Energieagentur hat ähnliche Maßnahmen wie Tempolimits und Homeoffice empfohlen, um den Ölverbrauch angesichts der Krise zu reduzieren. Grimm verwies auch auf Länder des globalen Südens, die einschneidende Maßnahmen wie Homeoffice-Pflichten umsetzen.
Politische Positionen
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) lehnt ein Tempolimit ab und bezeichnet es als 'marginal', während SPD, Grüne und Linke es befürworten. Deutschland ist das einzige Land in Europa ohne Tempolimit auf Autobahnen, was die Debatte zusätzlich anheizt.
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