Zyklon Vaianu trifft Neuseeland: Schäden geringer als befürchtet, aber Gefahr bleibt
Wichtige Fakten
- • Zyklon Vaianu traf mit Windböen bis 130 km/h bei Maketu auf die Nordinsel Neuseelands.
- • Tausende Haushalte hatten Stromausfälle, Hunderte Menschen wurden evakuiert, aber es gab keine Todesopfer.
- • Auckland blieb größtenteils verschont, da der Sturm östlicher als erwartet verlief.
- • Air New Zealand strich über 90 Regionalflüge, während Rettungskräfte zu mehr als 100 Einsätzen ausrückten.
- • Der Sturm weckt Erinnerungen an Zyklon Gabrielle 2023, der 11 Menschen tötete.
Landfall und Auswirkungen
Zyklon Vaianu ist am Sonntag an der Nordinsel Neuseelands bei der Maketu-Halbinsel auf Land getroffen, mit zerstörerischen Windböen von bis zu 130 km/h, starkem Regen und hohem Wellengang. Der nationale Wetterdienst MetService beschrieb das System als lebensbedrohlich, doch die Schäden fallen geringer aus als zunächst befürchtet, und es gibt keine Berichte über Tote oder Verletzte. Mehrere Regionen wurden unter Notstandserklärungen gestellt, und es wurden rote Windwarnungen ausgegeben, die für extreme Wetterereignisse reserviert sind.
Evakuierungen und Schäden
Hunderte Bewohner mussten evakuiert werden, darunter 270 Grundstücke im Whakatane District, wo erhebliche Schäden gemeldet wurden. Der Strom fiel für etwa 5.000 Haushalte aus, wovon rund 2.000 wieder versorgt wurden. Die neuseeländische Verteidigungsstreitkraft wurde zur Unterstützung eingesetzt, und Rettungskräfte reagierten auf über 100 Hilferufe wegen Windschäden und Überschwemmungen. MetService verzeichnete Windböen von 130 km/h, über 100 mm Regen in 24 Stunden in Whangarei und Wellenhöhen von mehr als 6 Metern.
Verlauf und Erinnerungen
Der Zyklon bewegte sich ostwärts, wodurch Auckland größtenteils verschont blieb, aber stärkere Winde und Wellen wurden nach dem Landfall erwartet. Notfallminister Mark Mitchell erklärte, der Sturm habe nicht die erwartete Intensität erreicht, was gute Nachrichten seien. Die Kombination aus hoher Flut und großen Wellen drohte Küstenüberflutungen, insbesondere am Nachmittag. Air New Zealand strich über 90 Turboprop-Flüge, hauptsächlich von regionalen Flughäfen, während Jet- und internationale Flüge planmäßig mit Verzögerungen operierten. Die Bedingungen sollen sich bis Montag bessern, doch der Sturm weckt Erinnerungen an Zyklon Gabrielle von 2023, der 11 Todesopfer forderte und Tausende obdachlos machte.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.