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International 20.01.2026, 04:15 Aktualisiert: 20.01.2026, 20:09

Dramatische Wende in der US-Außenpolitik unter Trump: Neue Spannungen mit Europa und Eskalationen weltweit

Trump hat die Weltordnung in nur einem Jahr seiner neuen Amtszeit erheblich destabilisiert.

Wichtige Fakten

  • Trump hat die Weltordnung in nur einem Jahr seiner neuen Amtszeit erheblich destabilisiert.
  • Während eines Treffens in München betonte US-Vizepräsident JD Vance, dass die größte Bedrohung für Europa im Verlust gemeinsamer Werte mit den USA liegt.
  • Trumps Wortgefecht mit Selenskyj verstärkte die Spannungen um die Ukraine.
  • Israelische Geiseln wurden nach einem Einsatz im Gazastreifen freigelassen, den Trump als großen Erfolg darstellte.
  • In Venezuela ist Nicolás Maduro während einer US-Operation verhaftet worden.
  • Trump plant angesichts der nationalen Sicherheit der USA, Grönland in amerikanischen Besitz zu bringen.
  • Großbritannien steht mit der EU aufgrund von Trumps Zollplänen vereinigt unter Druck.
In den ersten zwölf Monaten von Donald Trumps neuer Amtszeit hat er die globale Ordnung tiefgreifend verändert, indem er aggressive Außenpolitiken verfolgte, die international für breite Besorgnis sorgen. Besonders bemerkenswert sind die Ereignisse rund um seine Beziehungen zur Ukraine, wo ein öffentliches Wortgefecht mit Präsident Selenskyj die Spannungen erheblich verschärfte. In einem überraschenden Schachzug erhöhte Trump den Druck auf Russland, während gleichzeitig die Beziehungen zu Wladimir Putin scheinbar herzlich bleiben. Die US-Intervention in Venezuela und die Verhaftung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro zeigen Trumps unnachgiebigen Einfluss in der westlichen Hemisphäre. Darüber hinaus hat Trump im Nahen Osten durch die Bombardierung iranischer Atomanlagen militärische Stärke demonstriert und die Freilassung israelischer Geiseln im Gazastreifen erreicht, was er als triumphalen Erfolg bezeichnet. Seine Politik gegenüber Grönland und die anhaltende Drohung mit Importzöllen erhöhen die Spannungen mit europäischen Partnern, insbesondere Großbritannien, welches sich zunehmend in einer prekären Position sieht. Kanzler Friedrich Merz und andere europäische Führungspersönlichkeiten stellen sich auf weiter wachsende Herausforderungen durch die US-Politik ein.

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