Breite Kritik an Pflegereform von Gesundheitsministerin Warken
- • Drohendes Defizit der Pflegekassen von 7,5 Mrd. Euro.
- • SPD bezeichnet Reform als Belastungspaket für Pflegebedürftige.
- • CSU warnt vor Verschiebebahnhof in Richtung Sozialhilfe.
"Die Pflegereform droht an der breiten Kritik zu scheitern oder massiv nachgebessert zu werden."
Warken plant höheren Pflegebeitrag für Kinderlose: Reaktionen gespalten
- • Beitragszuschlag für Kinderlose soll von 0,6 auf 0,7 Prozent steigen.
- • Kinderlose ab 23 Jahren zahlen künftig 4,3 Beitragssatz.
- • SPD und CSU begrüßen Pläne, Sozialverbände und Opposition kritisieren sie.
"Der Gesetzentwurf steht noch aus; die geplante Mini-Erhöhung bleibt angesichts wachsender Defizite und Reformforderungen umstritten."
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Gesundheitsreform: Warkens Sparpaket stößt auf breite Kritik trotz grundsätzlicher Unterstützung
- • Bundesgesundheitsministerin Nina Warken plant Einsparungen von 20 Milliarden Euro ab 2027.
- • Krankenkassen warnen vor Verschiebung von 20% der Lasten auf Versicherte durch höhere Zuzahlungen.
- • SPD und CSU kritisieren Belastungsverteilung und Finanzierung der Gesundheitsversorgung von Grundsicherungsempfängern.
"Die Gesundheitsreform wird trotz grundsätzlicher Unterstützung für Sparmaßnahmen im parlamentarischen Verfahren noch intensive Diskussionen über die gerechte Lastenverteilung erfordern."
Diskussion über hohen Krankenstand und telefonische Krankschreibung in Deutschland intensiviert sich
- • Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant eine Überprüfung der Regeln zur telefonischen Krankschreibung, um Missbrauch zu vermeiden.
- • Bundeskanzler Friedrich Merz kritisiert den hohen Krankenstand in Deutschland und stellt die Praktikabilität der telefonischen Krankschreibung infrage.
- • Beschäftigte in Deutschland waren laut DAK-Gesundheit 2025 im Schnitt 19,5 Kalendertage krankgeschrieben.
"Die Debatte über den Krankenstand und die Praktikabilität der telefonischen Krankschreibung in Deutschland wird wohl weiterhin anhalten. Der Fokus wird auf der Suche nach praktikablen Lösungen und der Prävention von Krankheitsursachen liegen. Ein zukünftiger Gipfel im Kanzleramt könnte dazu beitragen, neue Lösungsansätze zu entwickeln."