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CDU zieht umstrittenen Antrag zur Teilzeitbeschränkung zurück
Ein Antrag der CDU zur Begrenzung des Teilzeitanspruchs führte zu Diskussionen.
Wichtige Fakten
- • Ein Antrag der CDU zur Begrenzung des Teilzeitanspruchs führte zu Diskussionen.
- • Die Parteiführung hat den ursprünglichen Antrag beiseitegeschoben.
- • Der überarbeitete Antrag fokusiert auf geordnete Teilzeitansprüche für Sozialleistungsempfänger.
- • Vorschläge zur Stärkung von Betreuungsangeboten und flexiblen Arbeitszeiten wurden eingebracht.
- • CDU-Vorsitzender Friedrich Merz betont die Notwendigkeit von mehr Arbeitsleistung für Wirtschaftswachstum.
- • Der ursprüngliche Antrag zur 'Lifestyle'-Teilzeit wurde weitgehend beiseitegeräumt.
- • Ein Kompromiss soll vor der Landtagswahl Kritiker beruhigen.
Die CDU hat einen umstrittenen Antrag zur Einschränkung des Teilzeitanspruchs zurückgestellt, um interne Spannungen und öffentliche Kritik zu mindern. Der ursprüngliche Vorschlag, der Teilzeitarbeit als 'Lifestyle'-Entscheidung im Kontext des Fachkräftemangels gekennzeichnet hatte, wurde fallen gelassen. Stattdessen zielt die CDU nun darauf ab, klare Regeln für Teilzeitansprüche von Personen, die Sozialleistungen beziehen, festzulegen. Diese sollen ihre Arbeitszeit nur aus wichtigen Gründen wie Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen oder Weiterbildungen reduzieren dürfen. CDU-Vorsitzender Friedrich Merz besteht darauf, dass die Arbeitszeit in Deutschland erhöht werden muss, um das Wirtschaftswachstum zu fördern. Die Partei schlägt Verstärkungen bei Betreuungsangeboten und flexible Arbeitszeitmodelle vor und hofft, mit diesen Kompromisslösungen sowohl innerparteiliche als auch öffentliche Kritik im Vorfeld der Landtagswahlen zu bewältigen.
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