DAX bricht unter 25.000 Punkte: Iran-Krieg und Zolldrohungen belasten
Wichtige Fakten
- • DAX schließt mit Minus von 1,3 Prozent bei 24.795 Punkten.
- • USA drohen 60 Staaten mit neuen Zöllen wegen angeblicher Zwangsarbeit.
- • Kämpfe zwischen Iran und USA eskaliert, Ölpreis über 98 Dollar.
- • Hochtief und Lufthansa haben Chancen auf DAX-Aufstieg.
- • Rheinmetall verkauft Kfz-Zuliefersparte für 350 Millionen Euro.
DAX schließt deutlich im Minus
Belastet von zunehmenden Spannungen im Iran-Krieg und neuen Zolldrohungen der USA ist der deutsche Aktienmarkt am 3. Juni 2026 eingeknickt. Der DAX fiel unter die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten und schloss mit einem Minus von 1,3 Prozent bei 24.795 Zählern. Marktanalyst Timo Emden sprach von einem zunehmend beschwerlichen Aufstieg auf Rekordhöhen.
Geopolitik und Handelskrieg belasten
Am Persischen Golf lieferten sich Iran und die USA eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe, was die Ölpreise um bis zu drei Prozent auf über 98 Dollar je Barrel trieb. Zudem drohte die Trump-Regierung 60 Volkswirtschaften, darunter die EU, Kanada und China, neue Zölle zwischen 10 und 12,5 Prozent an, sollte keine härtere Gangart gegen Produkte aus mutmaßlicher Zwangsarbeit eingeschlagen werden. Unionspolitiker wehrten sich gegen die Anschuldigungen.
Wall Street verliert, Asien-Börsen stark
Die New Yorker Börsen gaben leicht nach: Der Dow Jones verlor 0,3 Prozent, während der Nikkei in Japan aufgrund von KI-Optimismus erstmals über 68.000 Punkte schloss.
DAX-Uberprüfung und Unternehmensmeldungen
Mit Spannung wird die am Abend erwartete DAX-Uberprüfung erwartet. Lufthansa und Hochtief haben gute Chancen auf einen Aufstieg, während Zalando und Porsche SE gefährdet sein könnten. Rheinmetall verkauft seine Kfz-Zuliefersparte für 350 Millionen Euro an Aequita.
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