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Debatte über telefonische Krankschreibung: Hausärzte warnen vor Abschaffung
2025 lag der Krankenstand in Deutschland stabil bei 5,4 Prozent.
Wichtige Fakten
- • 2025 lag der Krankenstand in Deutschland stabil bei 5,4 Prozent.
- • Bundeskanzler Friedrich Merz kritisiert die Höhe des Krankenstands in Deutschland.
- • Studien bestätigen keinen Missbrauch der telefonischen Krankschreibung.
- • Die telefonische Krankschreibung wurde 2021 während der Corona-Pandemie eingeführt.
- • Gesundheitsministerin Nina Warken kündigte eine Überprüfung der Praxis an.
- • Der Hausärzteverband warnt vor der Abschaffung der telefonischen Krankschreibung.
- • Experte Markus Beier bestätigt, dass die Krankschreibung per Telefon klare Regeln hat und nur Patienten mit persönlicher Bekanntheit umfasst.
- • Die Krankschreibung per Telefon darf maximal fünf Tage lang sein.
- • Die telefonische Krankschreibung macht weniger als 1% der Gesamtkrankmeldungen aus.
- • Die DGB warnt vor Generalverdacht gegenüber Beschäftigten.
Die Diskussion um die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung in Deutschland hat an Intensität gewonnen. Der Hausärzteverband warnt eindringlich davor, diese Praxis zu beenden, und betont deren Rolle bei der Entlastung der Praxen und dem Schutz der Patienten. Bundeskanzler Friedrich Merz kritisiert die hohe Zahl der Krankenstandstage in Deutschland und gibt der Möglichkeit, telefonisch krankgeschrieben zu werden, eine Teilschuld. Gesundheitsministerin Nina Warken prüft die Abschaffung der Praxis, die während der Corona-Pandemie etabliert und 2023 dauerhaft eingeführt wurde. Die Opposition, darunter die Grünen und die SPD, verteidigt die Praxis, während auch Gewerkschaften wie der DGB und Ärzteverbände vor den Folgen einer Abschaffung warnen. Trotz der Kritik weisen die Krankenkassen darauf hin, dass telefonische Krankschreibungen nicht zu vermehrtem Missbrauch führen und weniger als 1% der Gesamtausfallzeiten ausmachen.
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