El Niño und Klimawandel: Extreme Winter und Überflutungsgefahr weltweit
Wichtige Fakten
- • Super-El-Niño im Pazifik könnte Rekordniederschläge bringen.
- • Porto Alegre verbessert Schutzmaßnahmen nach Flut 2024.
- • Australische Skigebiete schließen wegen Wärme frühzeitig.
- • Winters in Australien waren die wärmsten seit Aufzeichnung.
- • Klimawandel verstärkt El-Niño-Effekte, Warnung von Forschern.
El Niño bedroht Porto Alegre erneut
In Porto Alegre, Brasilien, wächst die Sorge vor einem Super-El-Niño, der zu Rekordniederschlägen und Hochwasser führen könnte. Die Stadt war 2024 von einer verheerenden Flutkatastrophe betroffen, bei der mindestens 181 Menschen starben. Der Zivilschutz wurde verstärkt, Pumpstationen und Dämme ausgebessert, um besser vorbereitet zu sein. Meteorologen warnen jedoch, dass die Klimaanpassungsmaßnahmen in Brasilien noch zu zaghaft sind.
Australiens Skisaison bricht wegen Hitze früh ab
Auch in Australien hat der El Niño massive Auswirkungen: Mehrere Skigebiete schließen bis zu einem Monat früher als üblich, da ein außergewöhnlich warmer Winter mit Rekordtemperaturen den Schnee schmelzen ließ. Daten des Wetteramtes belegen die wärmsten Winter in New South Wales, Tasmanien und Victoria seit Beginn der Aufzeichnungen. Klimaforscher führen dies auf die Kombination von El Niño und globaler Erwärmung zurück.
Appell zur Anpassung an den Klimawandel
Der jüngste UNEP-Bericht prognostiziert, dass die 1,5-Grad-Grenze überschritten wird. Dennoch, so argumentieren Experten, darf der Kampf gegen den Klimawandel nicht aufgegeben werden. Technologien wie erneuerbare Energien gewinnen wirtschaftlich an Bedeutung, aber ohne politische Entschlossenheit werden Extremwetterereignisse häufiger und intensiver, was weltweit zu Anpassungsbedarf führt.
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