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EU und USA verhandeln über Arktis und Zukunft Grönlands
Die EU plant eine verstärkte Präsenz in der Arktis, um konkurrierende Ansprüche abzuwehren und mit den USA zusammenzuarbeiten.
Wichtige Fakten
- • Die EU plant eine verstärkte Präsenz in der Arktis, um konkurrierende Ansprüche abzuwehren und mit den USA zusammenzuarbeiten.
- • US-Präsident Donald Trump hat seine Zolldrohungen gegenüber der EU zurückgenommen.
- • Das EU-Mercosur-Abkommen hängt noch im europäischen Gesetzgebungsverfahren fest.
- • Grönland und Dänemark bestehen auf ihrer Souveränität und lehnen US-Besitzansprüche ab.
- • Ein neuer Friedensrat, angeführt von Trump, stößt auf Skepsis innerhalb der EU und NATO.
- • Trump hat ein Grundgerüst eines Abkommens über die Verteidigung Grönlands mit NATO-Generalsekretär Rutte erstellt.
- • Grönland besitzt bedeutende Mineralvorkommen, die strategisch wichtig sind.
Beim Sondergipfel in Brüssel wurde die Notwendigkeit betont, europäische Interessen in der Arktis zu stärken und die Zusammenarbeit mit den USA zu vertiefen, während gleichzeitig die Besorgnis über US-Präsident Donald Trumps Pläne für Grönland anhält. Trump behauptet, ein Rahmenabkommen mit der NATO zur militärischen Präsenz auf Grönland ausgehandelt zu haben, was Dänemark und Grönland jedoch nicht akzeptieren wollen, da die Souveränität der Insel unverhandelbar bleibt. Die EU zeigt sich bereit, ihre Rolle in der Arktis zu verstärken und die NATO als Verteidigungsbündnis zu erhalten. Das Mercosur-Abkommen steht unter Druck, könnte aber noch vorläufig in Kraft treten, wenn erste Ratifizierungen in den Mercosur-Staaten erfolgen. Der gegenwärtige Diskurs wird stark von geopolitischen Spannungen und ökonomischen Interessen, insbesondere in Bezug auf die Erschließung der reichhaltigen Mineralvorkommen Grönlands, geprägt. Die USA zeigt weiterhin Interesse an diesen Ressourcen als Teil einer Strategie gegen chinesischen Einfluss, was die Beziehungen zu den europäischen Partnern weiterhin belastet.
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