EU verschärft Sanktionen gegen Russland: 21. Sanktionspaket verabschiedet
Wichtige Fakten
- • EU verabschiedet 21. Sanktionspaket gegen Russland.
- • Selenskyj warnt vor verstärkten Angriffen auf Schiffe im Schwarzen Meer.
- • Reedereien Maersk und Hapag-Lloyd stoppen Fahrten in ukrainischen Hafen.
- • Extreme Hitze in Europa führt zu Dürre und Waldbränden.
- • Google von EU wegen DMA-Verstoß zu 890 Mio. Euro Strafe verurteilt.
EU-Sanktionen gegen Russland
Die EU hat am Donnerstag das 21. Sanktionspaket gegen Russland verabschiedet. Es umfasst zusätzliche Restriktionen im Energie-, Handels- und Finanzsektor. Erstmals sollen russische Kombattanten formell von der Einreise in die EU ausgeschlossen werden.
Krise im Schwarzen Meer
Nach verstärkten russischen Angriffen auf die ukrainische Schwarzmeerküste haben die Reedereien Maersk und Hapag-Lloyd ihren Betrieb im Hafen Tschornomorsk ausgesetzt. Die Schifffahrtsdaten zeigen, dass am Mittwoch kein einziges Schiff die ukrainische Korridorroute nutzte. Selenskyj warnte, Russland werde die Angriffe noch verstärken, um die Getreideausfuhren zu sabotieren.
Hitzewelle und Waldbrände
Eine vom Klimawandel verstärkte extreme Hitzewelle hat Europa fest im Griff. In West- und Osteuropa ist die Wahrscheinlichkeit solcher Temperaturen durch die Erderwärmung um ein Vielfaches gestiegen. Die Dürre bedroht die Ernten: In Frankreich wird die schlechteste Maisernte seit 50 Jahren erwartet, insgesamt gehen neun Millionen Tonnen Getreide in Europa verloren. In Südfrankreich hat ein Waldbrand bei Bordeaux die Evakuierung von über 20.000 Menschen erzwungen.
Google muss Milliardenstrafe zahlen
Die EU-Kommission hat gegen Google eine Strafe von 890 Millionen Euro wegen Verstößen gegen den Digital Markets Act verhängt. Der US-Konzern habe seine eigenen Dienste bevorzugt und App-Entwicklern verboten, auf günstigere Alternativen hinzuweisen.
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