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Erhöhungsforderungen der Sicherheitsmaßnahmen im Bahnverkehr nach tödlichem Angriff auf Zugbegleiter
Ein 36-jähriger Zugbegleiter wurde von einem Schwarzfahrer im Regionalexpress in Rheinland-Pfalz attackiert und starb an einer Hirnblutung.
Wichtige Fakten
- • Ein 36-jähriger Zugbegleiter wurde von einem Schwarzfahrer im Regionalexpress in Rheinland-Pfalz attackiert und starb an einer Hirnblutung.
- • Die Gewerkschaft der Polizei kritisiert die fehlende Aufstockung der Bundespolizei im Bahnbereich, die seit Monaten auf Verstärkung wartet.
- • Ein Sofortprogramm für alle Polizeibehörden mit zusätzlich 14 Hundertschaften wird gefordert.
- • Die Eisenbahnergewerkschaft fordert eine Personal-Doppelbesetzung in Regionalzügen und mehr Unterstützung durch die Bundespolizei.
- • Bahnchefin Evelyn Palla plant einen Sicherheitsgipfel, bei dem alle relevanten Entscheidungsträger zusammenkommen sollen.
- • Die Verkehrsminister der Länder planen Beratungen zur Sicherheit im Nahverkehr in Lindau am Bodensee am 25. und 26. März.
- • Es gibt Forderungen nach mehr Sicherheitspersonal, Schulungen und dem Einsatz von Bodycams.
- • Ein Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen wurde erlassen.
- • Die Bundespolitik plant, die Mindeststrafen für Angreifer zu erhöhen.
- • Der SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Fiedler fordert die Beschleunigung der Reform des Bundespolizeigesetzes.
Der tödliche Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz hat eine erneute und verstärkte Debatte über die Sicherheit im öffentlichen Verkehr entfacht. Während Vertreter der Gewerkschaft der Polizei auf die fehlende Verstärkung der Bundespolizei im Bahnbereich hinweisen und ein Sofortprogramm für die Polizeibehörden fordern, betont die Eisenbahnergewerkschaft die Notwendigkeit einer doppelten Besetzung für Zugbegleiter, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. Zugleich plant Bahnchefin Evelyn Palla einen Sicherheitsgipfel, an dem alle relevanten Entscheidungsträger teilnehmen sollen, um über verstärkte Sicherheitsmaßnahmen zu diskutieren. Die Verkehrsminister der Länder wollen im März in Lindau konkrete Schritte zur Erhöhung der Sicherheit für Mitarbeiter im Nahverkehr beraten. Auf politischer Ebene werden nicht nur eine Erhöhung der Mindeststrafen für Angreifer diskutiert, sondern auch eine beschleunigte Reform des Bundespolizeigesetzes gefordert. Zusätzlich mahnt die Forderung nach mehr Sicherheitspersonal und technischen Hilfmitteln wie Bodycams zur zügigen Realisierung. Dieser Vorfall hat ein breites gesellschaftliches Echo hervorgerufen, das bereits zu verschiedenen Solidaritätsbekundungen und Beileidsbekundungen, sogar von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, geführt hat.
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