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Politik 29.01.2026, 13:31 Aktualisiert: 29.01.2026, 23:08

USA, Dänemark und Grönland: Fortschritte in Gesprächen zur Zukunft Grönlands

Eine Arbeitsgruppe mit hochrangigen Vertretern aus den USA, Grönland und Dänemark hat sich erstmals getroffen.

Wichtige Fakten

  • Eine Arbeitsgruppe mit hochrangigen Vertretern aus den USA, Grönland und Dänemark hat sich erstmals getroffen.
  • Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen betont die konstruktive Atmosphäre, aber weist auf offene Fragen hin.
  • US-Außenminister Marco Rubio sieht den Beginn eines Prozesses, der zu einer Einigung führen soll.
  • US-Präsident Trump hat seine Drohungen über eine gewaltsame Annexion Grönlands zurückgenommen.
  • Dänemarks König Frederik X. plant, im Februar nach Grönland zu reisen, um die diplomatischen Bemühungen zu verstärken.
  • Der Bürgermeister von Nuuk warnt vor unverantwortlichen Medienaktionen in der aktuellen angespannten Situation.
In einem ersten Treffen mit Vertretern der USA, Dänemark und Grönland wurde eine konstruktive Atmosphäre hervorgehoben, obwohl viele Fragen offen bleiben. Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen und der US-Außenminister Marco Rubio äußerten Optimismus. Trotz früherer Drohungen von US-Präsident Trump, Grönland zu annektieren, ist eine gewaltsame Lösung inzwischen vom Tisch. Dies geschah nach einem Wandel bei einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Die Arbeitsgruppe arbeitet nun aktiv an einer Einigungs-Verhandlung. Währenddessen sorgte der versuchte Stunt eines deutschen Komikers, der die US-Flagge in Nuuk hisste, für Entrüstung, was den Bürgermeister von Nuuk, die inländische und internationale Gemeinschaft zur responsablen Handlungsweise aufrief. Damit sind die Verhandlungen inmitten der Ernsthaftigkeit der Bevölkerungssorgen eingebettet.

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