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International 26.05.2026, 00:01 Aktualisiert: 26.05.2026, 23:00

Israel weitet Offensive gegen Hisbollah aus – Bodentruppen rücken vor

Netanjahu: Israel ist im Krieg mit Hisbollah, Ziel ist ihre Zerschlagung.

Wichtige Fakten

  • Netanjahu: Israel ist im Krieg mit Hisbollah, Ziel ist ihre Zerschlagung.
  • Israelische Bodentruppen operieren erstmals nördlich des Litani-Flusses.
  • Hisbollah greift monatlich Nordisrael mit Drohnen an und vermeldet Erfolge.
  • Geheimberichten zufolge nutzte Israel irakische Wüste für Basis gegen Iran.
  • Israel greift neuen Hamas-Führer Odeh bei Luftangriff in Gaza-Stadt an.

Eskalation im Grenzkonflikt

Israel hat die jüngste Eskalation im Libanon weiter vorangetrieben. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, Israel befinde sich im Krieg mit der Hisbollah und werde seine Angriffe verstärken, um die Miliz zu zerschlagen. Der Premier betonte, dass anhaltende Drohnenangriffe der Hisbollah den Anlass für die verschärfte Offensive gäben. Bodentruppen nahmen Einsätze nördlich der sogenannten Gelben Linie auf, die eine Pufferzone südlich des Litani-Flusses begrenzt. Medienberichten zufolge operieren israelische Soldaten teils sogar nördlich des Flusses selbst, was einer Ausweitung gleichkommt. Ziel sei es, die Hisbollah weiter zurückzudrängen und auch deren Drohneneinsatz zu unterbinden.

Luftangriffe und Berichte über getötete Armeeangehörige

Die israelische Luftwaffe flog am Montag unterdessen mehrere Angriffe in der Bekaa-Ebene sowie im Süden Libanons. Städte wie Tyrus und Nabatija wurden dabei attackiert. Mindestens zwölf Menschen kamen in der Bekaa-Ebene ums Leben, dazu mindestens acht separate Angriffe. Die israelische Armee prüft diese Meldungen noch. In einer separaten Entwicklung griff Israel zudem in Gaza-Stadt an, nach eigener Darstellung den neuen Führer des Militärflügels der Hamas, Mohammed Odeh. Er wurde dabei mutmaßlich getötet, Gefolgsleute und die Miliz bestätigten jedoch nichts.

Verdacht auf israelische Operationen im Irak

Unterdessen hält der Streit um eine angebliche geheime israelische Basis in der irakischen Wüste an. Internationale Berichte, unter ander gestützt von Satellitenbildaufnahmen (etwa durch Airbus), untermauern die These, dass Israel für den Krieg gegen Iran ein Camp mit rund 850 Metern langer Landebahn errichtet habe, die Hubschraubern und Spezialkräften für intensive Einsätze in Iran oder Ostsyrien diente. Der Irak wurde von Israels Armee bisher nicht als Bündnispartner anerkannt entsprechend gilt die Stationierung israelischer Bodentruppen faktisch rechtswidrig.

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