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Merz warnt vor Ära der Großmächte und betont Stärkung der NATO
Kanzler Merz betont eine neue Ära der Großmächte, hervorgerufen durch geopolitische Veränderungen, insbesondere den Ukraine-Krieg und Chinas Aufstieg.
Wichtige Fakten
- • Kanzler Merz betont eine neue Ära der Großmächte, hervorgerufen durch geopolitische Veränderungen, insbesondere den Ukraine-Krieg und Chinas Aufstieg.
- • Deutschland will eine Schlüsselrolle beim Schutz einer regelbasierten Weltordnung spielen und die transatlantische Partnerschaft stärken.
- • Die NATO soll als stärkstes Bündnis bestehen bleiben, insbesondere zur Sicherung des hohen Nordens.
- • Merz sagte, Europa sei nicht hilflos ausgeliefert und könne die Zukunft aktiv mitgestalten.
- • Trump hat seine Forderungen im Grönland-Konflikt zurückgenommen, was in der EU für vorsichtige Entspannung gesorgt hat.
- • Trotz der positiven Wende warnte Merz vor potenziellen neuen Zöllen, die die transatlantischen Beziehungen gefährden könnten.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos eindringlich die veränderte geopolitische Landschaft angesprochen und Deutschland zur Stärkung der NATO aufgerufen. In seiner Rede hob Merz hervor, dass Europa nicht bloß passiver Zuschauer in diesem neuen Zeitalter der Großmächte sei, sondern aktiv eine Schlüsselrolle einnehmen könne. Europa müsse in Verteidigung und Wettbewerbsfähigkeit investieren. Er beschrieb die Welt als einen gefährlichen Ort, wenn Macht und Gewalt die Oberhand gewinnen. Besondere Aufmerksamkeit schenkte Merz den transatlantischen Beziehungen, die trotz der Herausforderungen, wie den jüngsten Drohungen mit Handelszöllen durch US-Präsident Trump, von essentieller Bedeutung seien. In seiner Rede vermied Merz direkte Kritik an einzelnen Ländern, betonte jedoch, dass Partnerschaften und Allianzen aus gegenseitigem Vertrauen große Stärke bedeuteten.
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