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Kevin Warsh als Trumps Wunschkandidat für die Fed-Spitze vorgeschlagen
US-Präsident Donald Trump hat Kevin Warsh als neuen Fed-Chef nominiert.
Wichtige Fakten
- • US-Präsident Donald Trump hat Kevin Warsh als neuen Fed-Chef nominiert.
- • Warsh war bereits von 2006 bis 2011 Fed-Gouverneur.
- • Die Nominierung muss noch vom US-Senat bestätigt werden.
- • Es gibt Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed unter Warsh.
- • Trump kritisierte den aktuellen Fed-Chef Powell mehrfach wegen seiner Zinspolitik.
- • Ein Ermittlungsverfahren läuft gegen Jerome Powell wegen angeblich zu hoher Ausgaben.
- • Kevin Warsh ist ein Kritiker der aktuellen Fed-Politik unter Jerome Powell und Befürworter von Zinssenkungen.
- • Der Einflussreiche republikanische Senator Thom Tillis blockiert vorerst alle Fed-Nominierungen.
US-Präsident Donald Trump hat den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh als neuen Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) vorgeschlagen. Warsh, der von 2006 bis 2011 im Fed-Direktorium diente, gilt als erfahrener Finanzexperte mit Verbindungen zur Wall Street. Er stand ursprünglich nicht an erster Stelle auf Trumps Liste, erwies sich jedoch als Favorit, nachdem Kevin Hassett und Rick Rieder aus dem Rennen waren. Warsh vertritt viele Ansichten der Trump-Regierung, einschließlich der Unterstützung für Zinssenkungen, obwohl er im Ruf steht, eine restriktive Geldpolitik zu befürworten. Damit könnte er in einigen Bereichen im Widerspruch zu Trumps Interessen stehen, da letzterer generell niedrige Zinsen befürwortet. Der Markt reagierte positiv auf seine Nominierung, während die Demokraten im Senat genau darauf achten werden, dass die Unabhängigkeit der Fed gewahrt bleibt. Die weitere Entwicklung hängt von der Zustimmung des US-Senats und vom Ausgang eines Ermittlungsverfahrens gegen den bisherigen Fed-Chef Jerome Powell ab, das den Nominierungsprozess verzögern könnte.
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