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Kontroverser Auftritt von Sellner und Kotré in Brandenburg sorgt für Diskussionen
Martin Sellner trat zusammen mit der AfD-Landtagsabgeordneten Lena Kotré in Brandenburg auf.
Wichtige Fakten
- • Martin Sellner trat zusammen mit der AfD-Landtagsabgeordneten Lena Kotré in Brandenburg auf.
- • Das Thema des Vortrags war das Konzept der millionenfachen 'Remigration'.
- • Die AfD-Spitze hatte gegen die Veranstaltung von Sellner und Kotré interveniert.
- • Die Veranstaltung fand in einem verlassenen Autohaus in Vetschau im Spreewald statt.
- • Knapp 20 Menschen protestierten trotz geheime Ortswahl gegen die Veranstaltung.
- • Kotrés Aussagen führten zu weiterer Kritik innerhalb der AfD, da sie kontroverse Positionen äußerte.
In Brandenburg wurde in einem nicht mehr genutzten Autohaus ein Vortrag des rechtsextremen Martin Sellner mit der AfD-Landtagsabgeordneten Lena Kotré abgehalten, der das umstrittene Konzept der millionenfachen 'Remigration' behandelte. Trotz vorheriger Intervention der AfD-Führung um Alice Weidel und Tino Chrupalla gegen diese Zusammenarbeit, fand die Veranstaltung statt. Hinzu kommt, dass sich etwa zwanzig Protestierende vor dem Autohaus versammelten. Vor der Veranstaltung war die Zusammenarbeit von AfD-Mitgliedern mit Sellner ein umstrittenes Thema im Bundesvorstand der Partei. Kotré sprach vehement über ihre Sichtweise und verteidigte Sellners Ideen, auch wenn diese als verfassungsfeindlich angesehen werden könnten. Ihre Äußerungen, die sie selbst als potenziell rassistisch bezeichnete, stießen nicht nur bei den Anwesenden auf Kritik, sondern könnten auch innerhalb der AfD für weiteren Aufruhr sorgen.
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