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Steigende Proteste im Iran und Rufe nach Schah-Sohn
Seit mehr als zwei Wochen andauernde Proteste im Iran, ausgelöst durch wirtschaftliche Probleme und politische Forderungen.
Wichtige Fakten
- • Seit mehr als zwei Wochen andauernde Proteste im Iran, ausgelöst durch wirtschaftliche Probleme und politische Forderungen.
- • Proteste finden in vielen Großstädten statt, darunter Teheran und Maschhad.
- • Todesopfer der Demonstranten werden von Menschenrechtsorganisationen auf über 200 geschätzt, obwohl diese Zahlen nicht unabhängig bestätigt sind.
- • Es gibt Berichte über Brände und Barrikaden während der Proteste.
- • Internetsperre im Land behindert die Berichterstattung.
- • Rufe nach Reza Pahlavi, dem Sohn des ehemaligen Schahs, werden lauter, obwohl seine Rolle kontrovers bleibt.
- • Iranische Regierung droht den Demonstranten mit Todesstrafen als 'Feinde Gottes'.
- • Initiativen aus dem Ausland, wie von der EU und den USA, unterstützen die Demonstranten.
Die Proteste im Iran gegen das Regime haben sich nach zwei Wochen auf eine breite geographische Fläche ausgeweitet und intensivieren sich zunehmend. In Städten wie Teheran und Maschhad versammeln sich großflächig Demonstranten trotz einer strikten Internetsperre, die die Informationsverbreitung behindert. Zugleich werden Rufe nach einem Systemwechsel und dem ehemaligen Schah-Sohn Reza Pahlavi lauter, der aus seinem Exil in den USA heraus Unterstützung signalisiert. Die iranische Regierung reagiert mit einer harten Linie und droht den Demonstranten mit strengen Strafen. Berichte sprechen von über 200 Todesopfern, und die Gefahr für die Demonstranten wächst weiter. Trotzdem zeigt sich große Solidarität von internationalen Institutionen, wie der EU, die die Demonstranten in ihrem Streben nach Veränderung unterstützen.
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