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Gesellschaft 26.01.2026, 15:07 Aktualisiert: 26.01.2026, 23:05

Untersuchungen zum Berliner Stromanschlag gehen weiter: Millionenschwere Belohnung für Hinweise

Ein Anschlag auf eine Kabelbrücke in Berlin legte die Stromversorgung lahm.

Wichtige Fakten

  • Ein Anschlag auf eine Kabelbrücke in Berlin legte die Stromversorgung lahm.
  • Rund 45.000 Haushalte und 2.200 Gewerbeeinheiten waren betroffen.
  • Eine Million Euro Belohnung wird für sachdienliche Hinweise ausgesetzt.
  • Die linksextreme 'Vulkangruppe' bekannte sich zum Anschlag.
  • Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts auf eine terroristische Vereinigung.
  • Der Generalbundesanwalt ermittelt wegen verfassungsfeindlicher Sabotage und Störung öffentlicher Betriebe.
Die Ermittlungen zum Brandanschlag auf die Berliner Stromversorgung dauern an. Vor drei Wochen war ein Teil Berlins durch einen Angriff auf eine Kabelbrücke lahmgelegt worden, was 45.000 Haushalte und 2.200 Gewerbeinheiten betraf. Die Berliner Innensenatorin Iris Spranger hat die Auslobung einer Million Euro Belohnung für Hinweise bestätigt, die zur Aufklärung des Vorfalls beitragen könnten. Spranger bezeichnete dies als einen 'einmaligen Vorgang' und betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem BKA und dem Generalbundesanwalt zur Aufklärung eines Aktes des 'Terrorismus'. Seit einem Bekennerschreiben, das der rbb am Tag des Blackouts erhielt, ermitteln die Behörden verstärkt. Die 'Vulkangruppe', bekannt für ähnliche Anschläge seit 2011, hat sich zu der Tat bekannt. Der Generalbundesanwalt hat mittlerweile Ermittlungen wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, verfassungsfeindlicher Sabotage, Brandstiftung und Störung öffentlicher Betriebe eingeleitet. Die hohe Belohnung spiegelt die Dringlichkeit wider, da es bisher keine Spur zu den Tätern gibt.

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