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Brandanschlag auf Berliner Stromnetz: Regierung intensiviert Maßnahmen gegen linksextreme Bedrohungen
Der Brandanschlag auf eine Kabelbrücke verursachte Stromausfälle, die 45.000 Haushalte und 2.200 Gewerbe betrafen.
Wichtige Fakten
- • Der Brandanschlag auf eine Kabelbrücke verursachte Stromausfälle, die 45.000 Haushalte und 2.200 Gewerbe betrafen.
- • Für Hinweise zur Aufklärung der 'Vulkangruppen', die sich zum Anschlag bekannten, wurde eine Belohnung von einer Million Euro ausgesetzt.
- • Mehr als 100.000 Menschen waren insgesamt von den Auswirkungen des Anschlags betroffen.
- • Bis zum 24. Februar können Zeugen dem BKA oder jeder anderen Polizeidienststelle Hinweise geben.
- • Die Bundesregierung verstärkt die Sicherheitskräfte und erweitert ihre digitalen Befugnisse im Kampf gegen Linksextremismus.
- • Das BKA und das Bundeskriminalamt ermitteln wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, verfassungsfeindlicher Sabotage, Brandstiftung und Störung öffentlicher Betriebe.
- • Die 'Vulkangruppen' bestehen seit 2011 und haben in Berlin und Brandenburg mehrere Anschläge verübt.
Nach dem schweren Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz hat die Bundesregierung ihre Maßnahmen gegen den Linksextremismus erheblich verschärft. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt kündigte an, zusätzliches Personal für Sicherheitsbehörden sowie erweiterte digitale Befugnisse einzusetzen, um effektiv gegen die 'Vulkangruppen' vorzugehen. Diese Gruppen, die sich seit 2011 zu ähnlichen Anschlägen bekannt haben, werden für den Angriff auf die kritische Infrastruktur verantwortlich gemacht, der über 100.000 Menschen in Berlin und Umgebung betroffen hat. Eine Belohnung von einer Million Euro soll Hinweise zur Ergreifung der Täter fördern. Der Innenminister unterstrich, wie ernst die Bedrohung durch linksextreme Täter genommen wird. Die Bundesanwaltschaft hat nun die Ermittlungen übernommen und untersucht eine ganze Reihe von schwerwiegenden Vorwürfen, darunter terroristische Aktivitäten und verfassungsfeindliche Sabotage. Zeugen werden weiter aufgerufen, sich zu melden, um einen Durchbruch in den Ermittlungen zu erreichen.
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