Trump warnt Taiwan vor Unabhängigkeitserklärung
Wichtige Fakten
- • Trump riet Taiwan von formaler Unabhängigkeit ab.
- • Trump zeigte sich pessimistisch bezüglich Lais Freilassung.
- • Putin besucht China am 19./20. Mai.
- • Xi forderte Taiwan-Frage nicht falsch zu handhaben.
- • US-Waffenverkäufe an Taiwan im Wert von 11 Mrd. USD.
Trumps Warnung an Taiwan
US-Präsident Donald Trump hat Taiwan davor gewarnt, formal die Unabhängigkeit von China zu erklären. In einem Interview mit Fox News am Freitag, am Ende seines zweitägigen Gipfels mit Xi Jinping in Peking, sagte Trump: „Ich will nicht, dass jemand unabhängig wird.“ Die USA hätten keine Interesse daran, einen Krieg 9.500 Meilen entfernt zu führen. Xi habe sich nachdrücklich gegen eine Unabhängigkeitsbewegung auf der Insel ausgesprochen.
Wenige Hoffnung für Jimmy Lai
Trump erwähnte im Gespräch mit Xi auch den inhaftierten Hongkonger Demokratieaktivisten Jimmy Lai. Trump sagte, Xi habe Lais Fall als „schwierig“ bezeichnet, und er selbst sei nicht optimistisch. Lais Tochter Claire dankte Trump dennoch. Lai, der zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde, leidet unter gesundheitlichen Problemen, darunter brüchige Nägel und Zahnverfall.
Putins Besuch in Peking angekündigt
Nur wenige Tage nach Trumps Abreise wird Russlands Präsident Wladimir Putin für einen zweitägigen Staatsbesuch in China erwartet. Der Kreml und Peking bestätigten den Termin für Dienstag und Mittwoch. Putin folgt einer Einladung Xi Jinpings. Auch ein Treffen mit Ministerpräsident Li Qiang steht auf dem Programm. Der Besuch fällt mit dem 25. Jahrestag des Freundschaftsvertrags zwischen Russland und China zusammen.
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