Massive russische Drohnenangriffe: Tote und Verletzte in Ukraine – Selenskyj spricht von Überlastung der Luftabwehr
Wichtige Fakten
- • Russland startete am 13. Mai über 800 Drohnen gegen die Ukraine.
- • Mindestens sechs Menschen starben, viele wurden verletzt
- • Selenskyj warnt vor Überlastung der ukrainischen Luftabwehr.
- • Polen ließ aus Vorsicht Kampfjets aufsteigen.
- • Trump prognostiziert nahes Kriegsende in der Ukraine.
Massive Drohnenangriffe fordern Todesopfer
Russland hat seine Luftangriffe auf die Ukraine deutlich verstärkt: Nach ukrainischen Angaben wurden am Mittwoch mindestens 800 Drohnen abgefeuert, die etwa 20 Regionen trafen. Dabei wurden mindestens sechs Menschen getötet, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj mitteilte. Die Angriffe erfolgten tagsüber und zielten laut Kiew bewusst auf eine Überlastung der ukrainischen Luftabwehr. Unter den betroffenen Gebieten waren unter anderem Kiew, Lwiw und Odessa, sowie die westliche Region Riwne, wo drei Tote zu beklagen waren. Die Armee des NATO-Nachbarn Polen ließ als Vorsichtsmaßnahme Kampfjets aufsteigen, der polnische Luftraum blieb jedoch unverletzt.
Die Ukraine wehrt sich verstärkt mit eigenen Drohnen
Unterdessen setzt Kiew vermehrt auf eigene Drohmentechnik, um russische Ziele tief im Hinterland zu attackieren. Die Ukraine entwickelte sich vom Bittsteller um Luftabwehr zum Anbieter von Expertise für Abwehrtechniken und verzeichnete jüngst — so das Institute for the Study of War — erstmals seit 2024 einen Gebietsgewinn. Die russische Frühjahrsoffensive zeigt Schwächung. Moskau hingegen gab die Zerstörung von 286 ukrainischen Drohnen über der Ukraine, der Krim und dem Schwarzen Meer an. Innenpolitisch geriet ein enger Vertrauter Selenskyjs wegen Korruptionsermittlungen unter Druck – Ex-Stabschef Andriy Yermak bestritt vor Gericht alle Vorwürfe.
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